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[Bildunterschrift: Schränke voller Rechenleistung: Ein Blick auf den Supercomputer ]
Das US-Energieministerium und IBM haben gemeinsam den schnellsten Rechner der Welt entwickelt. Der "Roadrunner" arbeitet mehr als doppelt so schnell wie der bisher leistungsstärkste Computer der Welt. Mit einer Billiarde Rechen-Operationen in der Sekunde (Petaflops) hat der "Roadrunner" einen neuen Rekord aufgestellt und die sogenannte Petaflops-Hürde geknackt.
Die Innovation liegt in einer neuen Chip-Kombination. Um die Rechenkraft des Computers zu verdeutlichen, hat IBM hat einen Vergleich aufgestellt: Jeder der rund sechs Milliarden Menschen auf der Welt müsste 46 Jahre lang pro Sekunde eine Rechnung mit dem Taschenrechner absolvieren, um das zu erledigen, was der Roadrunner an einem Tag schafft.
Laut den Herausgebern der "Top 500"-Liste der schnellsten Supercomputer vertausendfacht sich deren Leistungsfähigkeit statistisch gesehen etwa alle elf Jahre. So ist auch schon die nächste große Barriere in Sicht: Eine Trillion Operationen in der Sekunde, ein Exaflops, soll im Jahr 2019 erreicht werden.
Die Leistungsfähigkeit der Rechner wächst parallel zum unstillbaren Rechenhunger der Forschung. Der neue Supercomputer wurde zunächst einmal für die US-Atomwaffen-Forschung entwickelt, aber er soll später auch von Meteorologen, Flugzeug-Ingenieuren und Biochemikern eingesetzt werden. Klimasimulationen, Aerodynamik-Berechnungen und die Faltung von Proteinen sind einige der zukünftigen Anwendungsgebiete. Diese sind jedoch so komplex, dass auch der Petaflops-Rechner nicht allen Anforderungen gerecht werden kann und teilweise nur grobe Rechnungen zulässt.
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