UN-Blauhelme im Südsudan | Bildquelle: AP

Bürgerkrieg in Afrika UN verlängert Mission im Südsudan

Stand: 30.07.2016 03:48 Uhr

Die Vereinten Nationen haben für eine Verlängerung des Friedenseinsatzes im Südsudan gestimmt. Das Mandat für die Mission in dem Krisenland wäre sonst am Sonntag ausgelaufen. Bis zum 12. August soll nun die Zeit genutzt werden, weitere Schritte zu verabreden.

Die Vereinten Nationen haben den UN-Friedenseinsatz im Südsudan kurzzeitig verlängert. Der Weltsicherheitsrat in New York stimmte geschlossen für eine Verlängerung bis zum 12. August, um den beteiligten Diplomaten mehr Zeit zu gewähren, eine Entscheidung über eine Ausweitung der Maßnahmen in der von Gewalt heimgesuchten jüngsten Nation der Erde zu fällen. Zu den in Betracht gezogenen Optionen zählen ein Waffenembargo und die Entsendung von mehr Truppen.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, rechtfertigte die Entscheidung. Die kurzzeitige Verlängerung gebe die nötige Zeit, um eine stärkere Resolution zu entwerfen. Gleichzeitig müsse schnell gehandelt werden, sagte sie.

Friedensmission im Südsudan verlängert
tagesschau 12:00 Uhr, 30.07.2016

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Mehr als 270 Tote im Juli

Rund 12.000 bewaffnete Blauhelmsoldaten haben in dem afrikanischen Land momentan das Mandat, zum Schutz von Zivilisten ihre Waffen einzusetzen. Power kritisierte jedoch, dass die derzeitige Truppe nicht dazu in der Lage und teils nicht gewillt sei, ihre Pflichten zu erfüllen.

Im Südsudan ringen Präsident Kiir und sein früherer Vize Machar um die Macht. 2015 hatte es ein Friedensabkommen gegeben, das aber immer wieder gebrochen wird. Im Juli waren neue Kämpfe ausgebrochen; mehr als 270 Menschen wurden getötet. Amnesty International zufolge befinden sich im Land mehr als zwei Millionen Menschen auf der Flucht.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 30. Juli 2016 um 12:00 Uhr.

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