Nach heftigen Unwettern Mehrere Tote durch Sturzfluten im Iran

Stand: 12.08.2017 12:36 Uhr

Im Nordosten Irans sind mindestens elf Menschen bei Sturzfluten ums Leben gekommen. Zwei Menschen werden nach Angaben von Rettungskräften noch vermisst. Heftige Unwetter hatten in insgesamt fünf Provinzen zu schweren Überschwemmungen geführt.

Heftige Regenfälle haben im Nordosten Irans Sturzfluten ausgelöst. Dabei sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere würden noch vermisst, zitierte die Nachrichtenagentur Isna die Hilfsorganisation Roter Halbmond. Die zwei Vermissten zählten zu einer dreiköpfigen Familie, deren Auto in der Provinz Golestan von den Wassermassen fortgerissen worden sei, hieß es. Ein Familienmitglied, eine Frau, sei tot geborgen worden, die Suche nach den beiden Vermissten laufe.

Die Unwetter führten in insgesamt fünf Provinzen zu schweren Überschwemmungen. Einige Dörfer sind noch von der Außenwelt abgeschnitten.

Sturzfluten im Iran (unkommentiert)
12.08.2017

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Viele Tote in Nepal

In Nepal kamen bei schweren Unwettern mindestens 30 Menschen ums Leben, Tausende sind nach Angaben von Innenminister Janardan Sharma obdachlos oder noch von der Außenwelt abgeschnitten. Brücken und Dämme seien beschädigt worden, und Hubschrauber stünden bereit, um Menschen aus den am meisten betroffenen Gebiete im Süden des Landes zu retten.

Vorausgegangen war schwerer Monsunregen, der verschiedene Flüsse des Landes gefährlich anschwellen ließ.

Unwetter auch in Osteuropa

Heftige Stürme richteten auch in Osteuropa große Schäden an. Medienberichten zufolge starben in Polen vier Menschen, 34 weitere wurden verletzt. 340.000 Haushalte blieben vorerst ohne Strom.

Im Osten Tschechiens wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur CTK mindestens 80 Häuser beschädigt, viele Dächer wurden ganz abgerissen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 12. August 2017 um 11:00 Uhr.

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