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Sturmflut durch Hurrikan "Irma" | Bildquelle: AP

Hurrikan "Irma" Wie entsteht eine Sturmflut?

Stand: 10.09.2017 14:57 Uhr

Sturmfluten sind während eines Hurrikans oft die größte Gefahr für Menschenleben. Durch "Irma" drohen Florida an der Küste Wasserstände von bis zu 4,50 Meter über Normalhöhe. Doch wie entstehen Sturmfluten?

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Wie entsteht eine Sturmflut?

Sturmfluten entwickeln sich, wenn starker Wind über den Ozean fegt und die Wassermassen in Richtung der Küste drückt. So entstehen dort sehr hohe Wasserstände, unabhängig von den Gezeiten und Regenfällen.

Was macht Sturmfluten so gefährlich?

Sturmfluten sind tückisch, denn sie beginnen bereits, bevor ein Hurrikan auf Land trifft. Die Wassermassen können Dutzende Kilometer ins Landesinnere vordringen und Gebäude und Straßen in kürzester Zeit unter Wasser setzen. Diese Unberechenbarkeit macht es schwer, Menschen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Welche Faktoren beeinflussen Sturmfluten?

Neben der Windstärke und der Größe des Sturms hängt das Ausmaß einer Sturmflut auch von anderen Faktoren ab. Die US-Wetterbehörde NOAA nennt hier vor allem die Beschaffenheit des Meeresgrunds. Bei flachen Ufern können die Wassermassen bis ins Hinterland vordringen, steil ansteigender Meeresgrund erschwert dies. "Irma" soll sich laut Prognosen an der Westküste Floridas entlangbewegen. Dort könnte eine Sturmflut nach Angaben von Meteorologen bis zu elf Kilometer ins Landesinnere vordringen.

Quelle: AFP

Über dieses Thema berichtete der WDR am 12. September 2017 von 21:00 bis 21:45 Uhr in der Sendung "Quarks & Co".

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