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29.05.2012

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Tausende Sternschnuppen erwartet
Tausende Sternschnuppen erwartet

Kometenstaub bringt Dezemberhimmel zum Leuchten

Anfang kommender Woche können besonders die Menschen auf der Nordhalbkugel ein beeindruckendes Naturschauspiel erleben: Mit dem Meteorstrom der Geminiden sind dann mehr als 100 Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten.

Höhepunkt ist der frühe Dienstagmorgen zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Die Sternschnuppen sind demnach am besten in der nördlichen Hemisphäre und dort sogar mit bloßem Auge zu sehen. Bei klarem Himmel können laut NASA vom 12. bis 16. Dezember Sternschnuppen beobachtet werden.

Sternschnuppe am Himmel (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Immer wieder regnen Sternschnuppen vom Himmel - wie hier im August 2009. ]

Rasend schnelle Teilchen des Kometen Phaeton

Ursache für das beeindruckende Schauspiel sind Staubreste eines Kometen, die mit einer riesigen Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringen. Die Erde durchquert in der sogenannten Zeit der Geminiden - immer kurz vor der Wintersonnenwende - eine solche Wolke mit Staubresten. Diese stammen von einem erloschenen Kometen namens Phaethon. Ihr charakteristisches Leuchten entsteht dadurch, dass die rasenden Staubteilchen die sie umgebende Luft ionisieren, woraufhin diese dann zu leuchten beginnt.

Auf Sternenregen folgt totale Mondfinsternis

Abgelöst werden die Sternschnuppen dann von einer totalen Mondfinsternis ab dem Abend des 20. Dezember und am frühen 21. Dezember, der einzigen in diesem Jahr. Vollständig zu sehen ist sie allerdings nur in Nord- und Mittelamerika, Teilen von Südamerika sowie in Grönland und Island.

Stand: 11.12.2010 16:07 Uhr
 

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