Palästinenserpräsident Abbas und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. | Bildquelle: AP

Abbas will Netanyahu treffen Neustart der Nahost-Gespräche?

Stand: 09.05.2017 13:50 Uhr

Palästinenserpräsident Abbas ist bereit, Israels Premier zu treffen - unter Schirmherrschaft von US-Präsident Trump. Dieser soll nach den Worten von Abbas bereits Ende Mai nach Bethlehem kommen. Offiziell bestätigt ist das nicht.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat seine Bereitschaft bekräftigt, zur Lösung des Nahost-Konflikts mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zusammenzutreffen - und zwar unter der Schirmherrschaft von US-Präsident Donald Trump. Das gab Abbas nach einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Ramallah bekannt.

Kommt Trump nach Bethlehem?

Trump werde in zwei Wochen die Palästinensergebiete besuchen, sagte Abbas weiter. Er freue sich, den US-Präsidenten in Bethlehem zu sehen. Die Reise könnte am 23. Mai stattfinden, so Abbas.

Bereits bei seinem Treffen mit Trump in der vergangenen Woche in Washington hatte Abbas erklärt, "dass wir bereit zur Zusammenarbeit mit ihm und zu einem Treffen mit dem israelischen Premier unter seiner Schirmherrschaft sind, um Frieden zu schaffen".

Ein Termin für den Besuch Trumps in Israel und den Palästinensergebieten wurde bislang noch nicht offiziell bekanntgegeben. Trump hatte nach dem Gespräch mit Abbas seine Bereitschaft erklärt, sich für einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern einzusetzen. Einige Wochen zuvor war bereits Israels Regierungschef Netanjahu bei Trump zu Gast.

Steinmeier-Besuch: Palästinenserpräsident Abbas will Netanyahu treffen
tagesschau 20:00 Uhr, 09.05.2017, Julia Krittian, ARD Berlin, zzt. Ramallah

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Steinmeier für Zwei-Staaten-Lösung

Auch bei den Gesprächen zwischen Abbas und dem deutschen Bundespräsidenten ging es um den Nahost-Konflikt. Zum Abschluss seines Besuchs in der Region rief Steinmeier zur raschen Verwirklichung der Zwei-Staaten-Lösung auf. Aus unserer Sicht gibt es keine andere verhandelbare Lösung", sagte er.

Abbas seinerseits lobte das "gute Niveau der Zusammenarbeit" mit Deutschland. Steinmeier sagte weiter: "Niemand unterschätzt die Probleme, die zu lösen sind, aber die Dringlichkeit, die fortgeschrittene Zeit und die Veränderungen on the ground bringen es mit sich, dass ein nächster Versuch tatsächlich gelingen muss."

Der Bundespräsident spielte damit offenbar auch auf den fortschreitenden Siedlungsbau der Israelis in den besetzten Palästinensergebieten an, der auch von Deutschland kritisiert wird.

Vor seinem Treffen mit Abbas hatte Steinmeier am Grab des früheren Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat einen Kranz niedergelegt. Steinmeier fliegt nun zurück nach Berlin. Die Reise war sein Antrittsbesuch als Bundespräsident in Israel und den Palästinensergebieten.

Palästinenserpräsident Abbas und Bundespräsident Steinmeier in Ramallah. | Bildquelle: AP
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Palästinenserpräsident Abbas und Bundespräsident Steinmeier sind in Ramallah zusammengetroffen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau und tagesschau24 am 09. Mai 2017 um 14:00 Uhr.

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