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Rund 136.000 in Regierungslagern festgehaltene tamilische Flüchtlinge in Sri Lanka sollen demnächst in ihre Heimatdörfer zurückkehren dürfen. Die Tamilen dürften die Lager nach dem 1. Dezember verlassen, kündigte ein Regierungssprecher an. Die Ankündigung erfolgt einen Tag, nachdem die Vereinten Nationen den Druck auf die Führung des Landes erhöht hatte, die Flüchtlinge freizulassen.
Die Armee hatte im Januar ihre Offensive gegen die Rebellenbewegung Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) gestartet, die seit fast vier Jahrzehnten für einen eigenen Tamilen-Staat im Norden des Landes kämpften. Im Mai besiegten die Streitkräfte die LTTE. Bei der Offensive kamen nach UN-Schätzungen rund 7000 Zivilisten ums Leben. Insgesamt etwa 300.000 wurden in bewachten Vertriebenenlagern festgehalten.
Auf internationalen Druck ließ Sri Lanka in den vergangenen Monaten bereits mehr als die Hälfte der Menschen ziehen. Die Lager sollen nach Regierungsangaben nun bis Ende Januar komplett geschlossen werden. Allerdings müssten in den einst umkämpften Gebieten rund 1,5 Millionen Minen geräumt werden.
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