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[Bildunterschrift: Sir Richard Branson steht vor seinem SpaceshipTwo ]
Der britische Milliardär Richard Branson hat das erste Raumschiff für private Kurzausflüge ins Weltall vorgestellt: Spätestens 2012 soll die Raumkapsel "SpaceShipTwo" zur ersten Reise mit Weltraumtouristen starten. Vor rund 800 geladenen Gästen wurde sie in der kalifornischen Mojave-Wüste feierlich enthüllt.
Das 18 Meter lange, weiß glänzende "SpaceShipTwo", das zwei Piloten und sechs Passagieren Platz bietet, soll mit dem Trägerflugzeug "WhiteKnightTwo" in rund 15 Kilometer Höhe gebracht werden. Dann soll sich das Raumflugzeug abkoppeln und mit Raketenantrieb auf 110 Kilometer Höhe steigen. Die Passagiere sind dann einige Minuten schwerelos. Erste Testflüge sind für Anfang 2010 geplant.
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An dem Raumschiff war jahrelang unter größter Geheimhaltung gearbeitet worden. Luftfahrtpionier Burt Rutan hatte zunächst das Raketenflugzeug "SpaceShipOne" entwickelt, das 2004 zwei Mal in den Weltraum startete. Branson war von dem Projekt so angetan, dass er die Technologie kaufte, um mit der weiterentwickelten Version Touristen ins All zu schicken.
[Bildunterschrift: Rund 800 geladene Gäste waren in die Mojave-Wüste gereist, um die Vorstellung des "SpaceShipTwo" persönlich mitzuerleben. ]
Etwa 300 Menschen reservierten dem US-Fernsehsender CNN zufolge bereits mit einer Anzahlung einen Platz in dem Shuttle. Der Preis für das etwa zweieinhalbstündige Abenteuer liegt derzeit bei rund 200.000 Dollar (umgerechnet etwa 135 000 Euro). Rund 80.000 Menschen trugen sich Branson zufolge bereits auf einer Warteliste ein. Er wolle Weltraumreisen später einmal zu einem Preis anbieten, "sodass hunderttausende Menschen den Weltraum erleben können, die sich das nie erträumt hätten".
Unter den Gästen in der Mojave-Wüste war auch der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger: Der lobte Branson als "außergewöhnlichen Visionär", und dessen Entwickler Rutan als "einen der großartigsten Weltraumingenieure aller Zeiten".
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