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Jeder fünfte der bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr gestorbenen Soldaten hat sich selbst umgebracht. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.
Demnach haben seit Beginn der internationalen Bundeswehreinsätze vor fast 20 Jahren 19 deutsche Soldaten Selbstmord begangen. Insgesamt hatte die Truppe in diesem Zeitraum 99 Tote zu beklagen. Elf Soldaten seien eines natürlichen Todes gestorben. Das Ministerium reagierte auf eine Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels.
Derzeit befinden sich rund 7100 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Auslandseinsätzen. Das größte Kontingent stellt Deutschland in Afghanistan. Im Rahmen des ISAF-Einsatzes sind dort rund 5100 deutsche Soldaten im Einsatz. Laut Verteidigungsministerium haben bislang mehr als 300.000 Soldaten bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr gedient.
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