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[Bildunterschrift: Aus Schutz vor der Schweinegrippe mit Mundschutz in die Kirche: Zwei Ukrainer in Kiew (Archivbild von November 2009). ]
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf sieht die Schweinegrippe auf dem Rückzug. Die anfänglich als große Gefahr eingeschätzte Krankheit habe auf der Nordhalbkugel Ende Oktober ihren Höhepunkt erreicht. Seitdem sinke die Zahl der Krankheitsfälle in den meisten europäischen Ländern. Auch in Polen, Österreich, Estland, Ungarn und Moldawien, die am schwersten betroffen waren, sei die Tendenz fallend.
Auch in Deutschland sinkt die Zahl der Schweinegrippefälle. In der zweiten Kalenderwoche wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) 475 Erkrankungen übermittelt. In der ersten Woche des Jahres waren es noch 1088, davor 1233. Seit April 2009 wurden 217.294 Infektionsfälle mit dem H1N1-Virus und 189 Todesfälle verzeichnet.
Weil die Krankheit in den meisten Fällen harmloser verlief als zunächst befürchtet und sich nur wenige Menschen in Deutschland impfen lassen wollten, hatten die Länder Mitte Januar zuviel bestellte Impfdosen bei den Pharmaherstellern abbestellt.
Das H1N1-Virus war im März 2009 erstmals in Mexiko aufgetreten. Seitdem sind laut WHO weltweit 14.142 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Am schwersten betroffen waren demnach Nord- und Südamerika sowie Europa. In der vergangenen Woche seien weniger als 588 neue Todesfälle gemeldet worden.
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