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Wetterdienst erwartet "möglicherweise historischen Wintersturm"
Blizzard bedroht Metropolen an US-Ostküste
Es könnte nach Angaben des Wetterdienstes ein "möglicherweise historischer Wintersturm" werden: Die Bewohner der US-Ostküste bereiten sich auf einen Blizzard vor. Starke Schneefälle könnten die Region lahmlegen, die Einsatzkräfte wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Der Höhepunkt des Unwetters, das über die Staaten New York und Pennsylvania sowie die Region Neuengland ziehen soll, wird für Freitagabend und die Nacht zu Samstag erwartet.
Leere Regale, Schlangen vor Tankstellen
In der gesamten Region drängen sich die Menschen in den Geschäften und kaufen Vorräte. Sie fürchten, schlimmstenfalls mehrere Tage in ihren Häusern eingeschneit zu werden. "Es ist ein Zirkus hier", sagte eine Bewohnerin der Stadt Reading in Massachusetts dem Lokalsender WHDH. "Die Regale sind leer. Ich glaube, ich habe alle Flaschen Wasser gekauft, die sie noch hatten." Auch vor Tankstellen bildeten sich lange Schlangen.
Der drohende Schneesturm bringt auch den Flugverkehr durcheinander. Bereits mehr als 3300 Flüge seien wegen des Unwetters gestrichen worden, berichtete der Nachrichtensender CNN. Mehr als 60 US-Flughäfen seien von den Einschränkungen betroffen, meldete die Flugstatus-Webseite "Flight Aware".
Auch New York City könnte stark betroffen sein
Besonders hart wird der Sturm nach Ansicht von Meteorologen den US-Staat Massachusetts treffen. In der Metropole Boston dürfen ab Freitagnachmittag keine Fahrzeuge mehr auf den Straßen sein - das ordnete der Bürgermeister an. Für die Stadt werden bis zu 60 Zentimeter Neuschnee erwartet. "Wir sind kräftige Neuengländer und sind solche Stürme gewohnt, aber ich möchte die Menschen daran erinnern, ihren Verstand zu benutzen und von den Straßen fernzubleiben", so Bürgermeister Thomas Menino.
Der Gouverneur des Bundesstaats appellierte an die Menschen, von zu Hause aus zu arbeiten. "Seien Sie gute Nachbarn. Sehen Sie nach den älteren Menschen", sagte er. Die Schulen bleiben zunächst geschlossen. Auch New York City könnte von dem Blizzard stark betroffen sein.
Stand: 08.02.2013 12:11 Uhr
