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Schneesturm

Wintersturm erreicht Nordosten der USA

Alles steht still wegen "Nemo"

Der Wintersturm "Nemo" hat weite Teile der US-Ostküste lahm gelegt. Mehr als 650.000 Haushalten und Betriebe sind nach Medienberichten von Stromausfällen betroffen, rund 5300 Flüge und alle Zugverbindungen wurden gestrichen. Innenstädte und Autobahnen waren wie verwaist.

Für die fünf Nordost-Staaten Massachusetts, New York, Connecticut, Maine und Rhode Island wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Tausende Nationalgardisten wurden alarmiert, einige Küstenstädte sollten evakuiert werden. An einigen Orten der Ostküste fiel die gefühlte Temperatur wegen des Windes auf bis zu 32 Grad unter Null.

Schneesturm legt öffentliches Leben lahm
tagesschau24 12:15 Uhr, 09.02.2013, Marc Dickgreber, DW

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Der Schnee häufte sich in einigen Regionen bereits bis auf mehr als 80 Zentimeter an. In der Metropole Boston könnte nach Angaben des US-Wetterdienstes bis zu einem ganzen Meter Schnee fallen - so viel wie selten zuvor. U-Bahnen, Busse und Nahverkehrszüge stellten den Betrieb ein.

Für den gesamten Bundesstaat Massachusetts wurde ein Fahrverbot verhängt. Wer trotzdem ins Auto steigt, dem drohen bis zu 500 Dollar (etwa 375 Euro) Strafe - oder sogar ein Jahr Gefängnis. Ausnahmen gibt es nur für Rettungspersonal, bestimmte Staatsbedienstete, Mitarbeiter der Versorgungsunternehmen und Journalisten.

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Schneesturm in den USA

Schneesturm

Ausnahmezustand an der Ostküste der USA: Wintersturm "Nemo" lähmt weite Teile der Region. Wie hier in Boston sind viele Innenstädte verwaist. Wer sich dennoch auf die Straße wagt, muss gegen schwere Winde ankämpfen.

Viele Schulen blieben in der Region geschlossen. An Tankstellen und Supermärkten bildeten sich lange Schlangen. In Plymouth in Massachusetts wurde ein Atomkraftwerk abgeschaltet. Die Stromversorgung war nach Angaben der Regulierungsbehörde zusammengebrochen. Weder für Angestellte noch die Bevölkerung habe aber eine Gefahr bestanden.

Auch in der Millionenmetropole New York schneite es kräftig. Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz. Im Central Park in der Millionenmetropole New York fielen bis zum frühen Morgen rund 15 Zentimeter Schnee. Im US-Bundesstaat New York kam ein Mann bei einem Verkehrsunfall inmitten des Sturms ums Leben.

Der Blizzard zog auch über Gegenden hinweg, die bereits vor rund drei Monaten stark vom Wirbelsturm "Sandy" getroffen worden waren. Damals hatte es allein in den USA mehr als 100 Tote gegeben, Hunderttausende Menschen waren wochenlang ohne Strom. Der Schneesturm könnte in diesen Regionen auch zu neuen Überflutungen führen - den Vorhersagen zufolge sollten die Schäden aber geringer bleiben als bei "Sandy."

Schneesturm lässt nach, hunderttausende ohne Strom
R. Büllmann, BR Washington
09.02.2013 16:48 Uhr

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Stand: 09.02.2013 15:13 Uhr

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