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Wetterchaos in den USA
Tornados im Süden, Schneesturm im Norden
Durch schwere Schnee- und Wirbelstürme sind in den USA rund um die Weihnachtstage mindestens zwölf Menschen gestorben. Darunter ein Mann in Houston im Bundesstaat Texas, auf dessen Auto ein Baum gestürzt war, sowie zwei Kinder, deren Mutter auf einer vereisten Straße in Arkansas die Kontrolle über ihren Wagen verloren hatte.
Bis Mittwoch wurden mehr als 2000 Flüge gestrichen, für heute annullierten die Behörden vorsorglich weitere 200 Verbindungen. Hunderttausende saßen ohne Strom da. Die Meteorologen warnten vor eisglatten Straßen und rieten den Menschen in den betroffenen Gebieten, zu Hause zu bleiben. Für den Nordosten des Landes sagten sie starken Schneefall voraus.
Bereits am Dienstag waren 34 Tornados über Texas, Louisiana, Alabama und Mississippi im Süden der USA hinweggefegt und hatten für schwere Verwüstungen gesorgt. Das ist laut CNN die bisher höchste Zahl an einem Weihnachtstag in den USA.
Mindestens zwölf Todesopfer durch Schneestürme in den USA
tagesschau 20:00 Uhr, 27.12.2012, Alexandra Fleskes, ARD Washington
Notstand könnte noch eine Woche dauern
In Arkansas, Mississippi und Texas knickten unzählige Strommasten um, mehr als 200.000 Menschen waren ohne Licht und Heizung. Nach Angaben der Behörden könnte es eine Woche dauern, bis die Versorgung vollständig wiederhergestellt ist. Die Gouverneure von Mississippi und Alabama riefen den Notstand aus.
In der Hafenstadt Mobile im Bundesstaat Alabama richtete ein Wirbelsturm teils schwere Verwüstungen an. In der Region um Indianapolis, der Hauptstadt von Indiana, meldete die Polizei binnen weniger Stunden 160 Verkehrsunfälle.
Das Schlechtwettergebiet über den USA zog gestern in Richtung Nordosten. In Teilen Neuenglands werden heftige Schneefälle und Glatteis erwartet. Zwischen New York und Maine soll heute bis zu 45 Zentimeter Schnee fallen.
Stand: 27.12.2012 08:50 Uhr
