Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Heftige Schneefälle haben in Teilen Rumäniens und Bulgariens zu massiven Behinderungen im Verkehr geführt. Durch die starken Verwehungen liegt der Schnee teilweise bis zu drei Meter hoch.
Mittlerweile versuchen Soldaten mit Panzern in Rumänien die Straßen von Schnee zu befreien. Das hatte Ministerpräsident Emil Boc angeordnet, nachdem es in der Nacht erneut heftige Schneefälle gegeben hatte.
Vor allem der Verkehr auf den Straßen ist von dem Schneesturm betroffen. Nach Angaben der rumänischen Regierung mussten mindestens 340 Menschen aus ihren Autos in Sicherheit gebracht werden, nachdem sie im Schnee stecken geblieben waren. Sie wurden vorübergehend in Schulen untergebracht. Bis zu 30 Nationalstraßen sind gesperrt worden.
Aber auch der Flug- und Schienenverkehr ist beeinträchtigt. Am Flughafen in Bukarest durften viele Maschinen nicht starten. Im Süden Rumäniens entgleiste ein Zug mit 123 Passagieren, verletzt wurde niemand. Insgesamt wurden etwa 30 Zugverbindungen gestrichen und zwei Bahnstrecken komplett gesperrt. Auf weiteren Strecken kam es zu stundenlangen Verspätungen.
"Ich rufe die Bürgermeister auf, sich um die Obdachlosen zu kümmern, denn die Temperaturen werden weiter sinken", sagte Boc bei einer Videokonferenz mit Behördenvertretern. In knapp 30 Orten gab es Stromausfälle.
Der Schneesturm hat auch Bulgarien heftig getroffen. Für das ganze Land gilt die höchste Wetterwarnstufe Rot. Am stärksten betroffen ist der Norden des Landes. Die Einsatzkräfte kommen häufig nicht mehr durch. Im Norden fiel in mehr als 300 Orten der Strom aus.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW