Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

29.05.2012

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
Inhalt
Ausland
Heftiger Wintereinbruch in Rumänien und Bulgarien
Heftiger Wintereinbruch in Rumänien und Bulgarien

Viele Autofahrer bleiben im Schnee stecken

Heftige Schneefälle haben in Teilen Rumäniens und Bulgariens zu massiven Behinderungen im Verkehr geführt. Durch die starken Verwehungen liegt der Schnee teilweise bis zu drei Meter hoch.

Mittlerweile versuchen Soldaten mit Panzern in Rumänien die Straßen von Schnee zu befreien. Das hatte Ministerpräsident Emil Boc angeordnet, nachdem es in der Nacht erneut heftige Schneefälle gegeben hatte.

Ein Mann auf einer völlig eingeschneiten Straße am Rand von Bukarest. (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: In bis zu drei Meter hohen Schneeverwehungen blieben die Autofahrer in Rumänien auf den Straßen stecken...]
Rumänische Soldaten versuchen die Straßen in Afumati, nahe Bukarest, von Schnee zu befreien. (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: ...rumänische Soldaten versuchen die Straßen, wie hier in Afumati nahe Bukarest, von Schnee zu befreien.]
 

Vor allem der Verkehr auf den Straßen ist von dem Schneesturm betroffen. Nach Angaben der rumänischen Regierung mussten mindestens 340 Menschen aus ihren Autos in Sicherheit gebracht werden, nachdem sie im Schnee stecken geblieben waren. Sie wurden vorübergehend in Schulen untergebracht. Bis zu 30 Nationalstraßen sind gesperrt worden.

Aber auch der Flug- und Schienenverkehr ist beeinträchtigt. Am Flughafen in Bukarest durften viele Maschinen nicht starten. Im Süden Rumäniens entgleiste ein Zug mit 123 Passagieren, verletzt wurde niemand. Insgesamt wurden etwa 30 Zugverbindungen gestrichen und zwei Bahnstrecken komplett gesperrt. Auf weiteren Strecken kam es zu stundenlangen Verspätungen.

Keine Aussicht auf Besserung

"Ich rufe die Bürgermeister auf, sich um die Obdachlosen zu kümmern, denn die Temperaturen werden weiter sinken", sagte Boc bei einer Videokonferenz mit Behördenvertretern. In knapp 30 Orten gab es Stromausfälle.

Ein Hund versteckt sich vor dem Blizzard in Catu, außerhalb von Bukarest. (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: "Hundekalt" - der Schneesturm ist nicht nur über Rumänien hergezogen...]
Eine Frauin Sofia nach zwei Tagen Dauerschneefall. (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: ...auch in der bulgarischen Hauptstadt Sofia liegt der Schnee meterhoch.]
 

Von der Außenwelt abgeschnitten

Der Schneesturm hat auch Bulgarien heftig getroffen. Für das ganze Land gilt die höchste Wetterwarnstufe Rot. Am stärksten betroffen ist der Norden des Landes. Die Einsatzkräfte kommen häufig nicht mehr durch. Im Norden fiel in mehr als 300 Orten der Strom aus.

Stand: 26.01.2012 21:13 Uhr
 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW