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29.05.2012

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Ausland
Winterwetter
Schnee: Vorarlberg vom Rest Österreichs abgeschnitten
Nach heftigen Schneefällen

Westen Österreichs vom Rest des Landes abgeschnitten

Nachdem es erneut eine Nacht lang praktisch ununterbrochen geschneit hat, war der Westen Österreichs vom Rest des Landes zeitweise abgeschnitten. Alle Straßen- und die einzige Bahnverbindung vom Bundesland Vorarlberg nach Tirol mussten gesperrt werden - darunter auch die Zufahrten zum Arlbergtunnel. Vom Rest Österreichs aus war das gesamte Bundesland Vorarlberg damit nur noch über einen extrem großen Umweg über Deutschland zu erreichen.

Erst am Mittag konnte zumindest die Arlberg-Schnellstraße wieder freigegeben werden. Problematisch sei hier vor allem eine Vielzahl umgestürzter und ineinander verkeilter Bäume gewesen, zitiert der Österreichische Rundfunk ORF einen Mitarbeiter der Autobahngesellschaft.

Wegen Lawinengefahr gesperrte Straße bei Lofer (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Wie hier bei Lofer im Bundesland Salzburg mussten mehrere Straßen wegen Lawinengefahr gesperrt werden.]
Räumfahrzeug im Bahnhof von Seefeld in Tirol (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Auch Bahnstrecken wurden gesperrt - darunter die von Innsbruck über Seefeld nach Garmisch-Partenkirchen.]
 

Mehr als fünf Meter Schnee im Arlberg-Skigebiet

Viele Orte in den Alpen sind weiterhin komplett von der Außenwelt abgeschnitten - darunter die bekannten Wintersportorte Lech und Ischgl. In einigen Regionen im Westen Österreichs fielen seit Donnerstag bis zu drei Meter Neuschnee.

Von einer "außergewöhnlichen Situation" sprach selbst der Bürgermeister von Lech am Arlberg, einer Gemeinde, in der man große Schneemengen durchaus gewohnt ist. In den Höhenlagen des Skigebiets ist die Schneedecke nach Angaben der Bergbahnbetreiber inzwischen auf mehr als fünf Meter angewachsen. Skifahrer können das aber nur bedingt genießen. Denn viele Lifte sind wegen der großen Lawinengefahr außer Betrieb.

Lawinengefahr und umgestürzte Bäume

Auch weiter im Osten Österreichs sind viele Orte nicht erreichbar. Bahnstrecken und wichtige Verbindungsstraßen mussten wegen Lawinengefahr oder umgestürzter Bäume gesperrt werden. Im Bundesland Salzburg ist vor allem das Pinzgau betroffen.

Einige Sperrungen in der Schweiz wieder aufgehoben

In der Schweiz hat sich die Lage hingegen etwas entspannt. Auch hier hat es zwar weiter geschneit, mehrere Straßen- und Bahnsperren konnten aber aufgehoben werden. In der Schweiz wurden die größten Schneemengen der vergangenen Tage im Oberwallis, in den Zentralalpen, in Nordbünden und im Engadin registriert.

Stand: 09.01.2012 15:22 Uhr
 

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