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29.05.2012

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Ausland
Nahost-Konflikt: Sarkozy sieht Verhandlungen gescheitert
Kurz vor Wiederaufnahme der Gespräche

Sarkozy erklärt Nahost-Quartett für gescheitert

Nicolas Sarkozy (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Fordert ein Umdenken bei den Nahost-Verhandlungen: Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy ]
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat das Nahost-Quartett für gescheitert erklärt. "Das Quartett ist ein Misserfolg", sagte er beim Neujahrsempfang des Diplomatischen Korps im Elysée-Palast.

Der Kreis der Verhandlungspartner müsse erweitert und alle Kräfte, die zu einer Lösung des Nahost-Konflikts beitragen könnten, müssten wieder mobilisiert werden, forderte Sarkozy. Das Nahost-Quartett berät seit 2002 über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Es besteht aus den USA den UN, Russland und der EU. Seit 16 Monaten sind die Friedensverhandlungen jedoch unterbrochen. Die Wiederaufnahme der Gespräche ist für den 25. Januar geplant.

Abbas bekräftigt Dialogbereitschaft

Sarkozy sprach sich für einen festgelegten Zeitplan für die Friedensverhandlungen aus. Angesichts all der Bewegung in der arabischen Welt könne es nicht sein, dass die Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern festgefroren blieben, sagte er.

Palästinenserpräsident Machmud Abbas ist derweil zu Gesprächen mit Russlands Präsident Dmitri Medwedjew zusammengekommen. Dabei habe Abbas seine Dialogbereitschaft mit Israel bekräftigt, sagte Medwedjew nach dem Treffen. Er rief alle Seiten dazu auf, die Wiederaufnahme der Gespräche nicht zu gefährden.

Stand: 20.01.2012 18:25 Uhr
 

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