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Veranstaltungen abgesagt
"Sandy" wirbelt US-Wahlkampf durcheinander
Der Hurrikan "Sandy" wirbelt auch den Wahlkampf von Präsident Barack Obama und seines Herausforderea Mitt Romney durcheinander. Obama verzichtet auf Kundgebungen in Virginia und Colorado, um sich in der Hauptstadt dem Krisenmanagement zu widmen. Auch Romney sagte zehn Tage vor der Wahl einen Auftritt in dem von "Sandy" bedrohten Virginia ab. Dort werden bereits in den kommenden Stunden erste Auswirkungen erwartet.
Obama warnte nach einer Unterrichtung im Unwetter-Zentrum der Behörden, "Sandy" sei kraftvoll. Die Bewohner der Ostküste müssten ihn ernst nehmen, sich schützen und Anweisungen befolgen. Seine Mitarbeiter hätten ihm versichert, dass alle notwendigen Vorbereitungen für "Sandys" Aufschlag auf die Küste getroffen seien. Man müsse dann schnell reagieren und wolle unbürokratisch handeln.
Mit den Absagen in Virginia und Colorado muss Obama auf Kundgebungen in zwei Bundesstaaten verzichten, die wegen ihrer hohen Anzahl an Wechselwählern als besonders wichtig für das knappe Rennen ums Weiße Haus gelten. Allerdings versucht er damit auch Kritik zu vermeiden, dass er seiner Wiederwahl eine höhere Bedeutung zumesse als dem Schutz der Bevölkerung vor dem Sturm. Dem ehemaligen republikanischen US-Präsidenten George W. Bush hatte 2005 dessen von vielen Amerikanern als unzureichend empfundene Krisenmanagement beim Wirbelsturm "Katrina" heftige Kritik eingebracht.
Viele geben vorzeitig ihre Stimme ab
In den USA wird am 6. November abgestimmt, doch viele Wähler nutzen die Möglichkeit zur vorzeitigen Stimmabgabe. In Maryland und Virginia herrschte in den Wahllokalen Hochbetrieb, weil die Bürger noch vor drohenden Stromausfällen für ihren Kandidaten votieren wollten.
Stand: 28.10.2012 23:09 Uhr
