Nach dem Flugzeugabsturz suchen Schiffe nach Wrackteilen und Leichen im Schwarzen Meer nahe Sotschi. | Bildquelle: REUTERS

Tupolew-Absturz Moskau geht von technischem Problem aus

Stand: 26.12.2016 12:26 Uhr

Nach dem Absturz einer Militärmaschine über dem Schwarzen Meer mit 92 Insassen sieht Russland ein technisches Problem oder einen Pilotenfehler als Ursache. Ein terroristischer Akt sei unwahrscheinlich. Die Suche nach den Opfern geht weiter.

Die russische Regierung geht bei dem Absturz eines Flugzeugs mit 92 Menschen an Bord von technischem Versagen oder einem Pilotenfehler aus. Der Möglichkeit eines Terroranschlags sei weniger wahrscheinlich, sagte der russische Verkehrsminister Maxim Sokolow laut der Nachrichtenagentur RIA. Dem werde daher nicht nachgegangen und die Ermittlungen konzentrierten sich auf technische Mängel oder Pilotenfehler.

Die sogenannte Blackbox mit den aufgezeichneten Daten und Tonaufnahmen aus dem Cockpit wurde bislang noch nicht gefunden.

Keine Überlebenden bei Flugzeugabsturz über Schwarzem Meer
tagesschau 20:00 Uhr, 25.12.2016, Golineh Atai, ARD Moskau

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An der Küste vor Sotschi suchen Einsatzkräfte weiter nach den Opfern und dem Wrack der Tupolew Tu-154. Mehr als 40 Schiffe, fünf Hubschraubern und 3500 Mann sind an der Aktion beteiligt. Die ersten zehn geborgenen Todesopfer wurden zur Identifizierung nach Moskau geflogen, wie Vizeverteidigungsminister Pawel Popow sagte.

Kurz nach dem Start verunglückt

Die Passagiermaschine des russischen Verteidigungsministeriums war am Sonntagmorgen kurz nach dem Start in Sotschi verunglückt. Sie sollte Sänger des traditionsreichen Alexandrow-Armeechors zu einem Konzert nach Syrien bringen. Auch der Leiter des Ensembles, Generalleutnant Waleri Chilalow, kam ums Leben. Die Maschine war auf dem Weg nach Syrien, wo der Armeechor vor dort stationierten russischen Soldaten ein Konzert geben sollte.

Für den heutigen Tag ordnete Präsident Wladimir Putin Staatstrauer an. Im ganzen Land wehten Flaggen auf Halbmast. Trauernde legten Blumen am Flughafen von Sotschi und vor dem Alexandrow-Ensemble in Moskau nieder.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 25. Dezember 2016 um 20:00 Uhr.

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