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Bei der Präsidentenwahl in Rumänien hat der bürgerliche Amtsinhaber Traian Basescu Teilergebnissen zufolge mit knapp 33 Prozent der Wählerstimmen am besten abgeschnitten. Basescu hat aber die erforderliche absolute Mehrheit verfehlt. Auf Platz zwei kam der Sozialist Mircea Geoana mit rund 29 Prozent.
Basescu und Geoana dürften sich demnach am 6. Dezember einer Stichwahl stellen. Es war die erste Präsidentenwahl seit dem Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union im Jahr 2007.
Sollte sich das Wahlergebnis bestätigen, verzögert sich eine Lösung der schweren Regierungskrise in Rumänien weiter. Dem künftigen Präsidenten kommt eine Schlüsselrolle bei der Bildung einer neuen Regierung zu, die das Vertrauen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgewinnen muss. Der Fonds hat dem schwer von der Wirtschaftskrise getroffenen Land Hilfen von 20 Milliarden Euro zugesagt und fordert nun Sparmaßnahmen und Reformen.
Auslöser der Regierungskrise war die Aufkündigung der Mitte-Links-Koalition durch die Sozialdemokraten Anfang Oktober. Die oppositionelle Sozialdemokratische Partei (PSD) hatte die Regierungskoalition mit der liberaldemokratischen PDL aufgekündigt. Kurz darauf stürzte die Opposition die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Emil Boc. Seitdem wird Rumänien von einer Übergangsregierung geführt.
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