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[Bildunterschrift: "Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen", beteuert Bill Richardson. Sein Amt als US-Handelsminister will er trotzdem nicht antreten. ]
Knapp zwei Wochen, bevor Barack Obama offiziell das Amt des US-Präsidenten übernimmt, hat eines seiner designierten Kabinettsmitglieder seinen Rückzug erklärt. Der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, von Obama als Handelsminister nominiert, will den Posten nicht antreten.
Als Grund nannte Richardson gerichtliche Ermittlungen, die seinen Amtsantritt überschatten würden. Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe gegen den Gouverneur. Dabei handelt es sich um eine Auftragsvergabe des Staates New Mexico an eine kalifornische Firma, die Richardsons politische Aktivitäten unterstützt hat.
Richardson betonte, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Er sei davon überzeugt, dass dies im Laufe des Verfahrens klargestellt werde. Durch die Untersuchung, die noch Wochen oder Monate dauern könnten, wäre seine Arbeit als Handelsminister jedoch belastet worden, so Richardson.
Obama akzeptierte die Entscheidung "mit tiefem Bedauern". Er kündigte an, möglichst schnell einen neuen Handelsminister zu nominieren. Obama wird am 20. Januar als neuer US-Präsident vereidigt.
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