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Nach fünf Tagen war der Krieg im Kaukasus - zumindest formell - beendet. Diese fünf Tage haben das Leben vieler Menschen zerstört. ARD-Korrespondent Stephan Stuchlik berichtet seit Kriegsbeginn aus der Region. Er traf von Georgiern vertriebene Familien, besuchte von Russen geplünderte Orte und sah viel Leid - auf beiden Seiten der Grenze.
Eine Reportage von Stephan Stuchlik, ARD Studio Moskau zzt. in Südossetien
Die Reise beginnt in Nordossetien, wo sich junge Männer als Freiwillige für den Krieg in Georgien melden. Gleichzeitig werden in ein Krankenhaus in der Stadt Wladikawkaz die Verletzten des Krieges eingeliefert. Die meisten der Opfer sind Zivilisten.
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In Nordossetien ist ein Auffanglager für geflüchtete Südosseten errichtet worden. Viele der Menschen haben nur ein paar Habseligkeiten retten können und warten nun in Armeezelten auf Nachrichten aus ihrer Heimat.
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An der Straße nach Tschinwali sieht der ARD-Reporter brennende Dörfer der georgischen Bevölkerung - offenbar angezündet von russischen Soldaten. Auch in der Provinzhauptstadt selbst sind die Zerstörungen enorm: Viele Häuser liegen in Trümmern, die Bewohner trauern um tote Freunde und Angehörige.
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Manche Menschen haben tagelang in Verstecken und Kellern ausharren müssen. Inmitten des Leids erfäht Stuchlik aber auch von Solidarität unter der Bevölkerung.
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