Französischer Mirage-Kampfjet | Bildquelle: AP

Anti-IS-Einsatz in Syrien Kampfjets bombardieren erneut Rakka

Stand: 17.11.2015 08:53 Uhr

Frankreich hat neue Luftangriffe in Syrien geflogen - sie galten erneut Rakka: Kampfjets zerstörten dort nach eigenen Angaben einen Kommandoposten und ein Trainingszentrum. Die US-Armee attackierte Tankfahrzeuge der Dschihadisten.

Vier Tage nach den Anschlägen von Paris hat die französische Luftwaffe erneut einen Angriff auf Rakka im Norden Syriens geflogen. Rakka gilt als inoffizielle Hauptstadt des selbst ernannten "Islamischen Staats" (IS). Wie das Verteidigungsministerium in Paris mitteilte, wurden dabei ein Kommandoposten und ein Trainingszentrum der Terrormiliz zerstört.

Internationale Allianz geht gegen den IS vor
tagesschau 12:00 Uhr, 17.11.2015, Alexander Stenzel, ARD Kairo

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Zehn Jagdbomber vom Typ "Rafale" und "Mirage 2000" seien dafür aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien gestartet und hätten in Rakka 16 Bomben abgeworfen. Die Ziele seien durch Aufklärungsflüge der französischen Armee identifiziert und die Angriffe in Abstimmung mit der US-Armee geflogen worden.

Ob es Opfer gab, ist nicht bekannt. Der IS hatte nach den ersten Angriffen vom Sonntag und Montag erklärt, die französischen Jets hätten nur leere Stellungen getroffen. Auch die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" berichtete, der IS habe seine Kämpfer in den vergangenen Wochen aus der Region abgezogen. Die Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien ist in Syrien gut vernetzt, unabhängig überprüfen lassen sich ihre Informationen nicht.

Frankreich und USA kooperieren

Frankreichs Präsident François Hollande hatte in seiner Rede in Versailles am Montag angekündigt, sein Land werde die Luftangriffe gegen den IS in Syrien verstärken. Er reagierte damit auf die Anschlagsserie in Paris, bei der am Freitagabend mindestens 129 Menschen getötet und mehr als 350 weitere verletzt wurden. In der Folge hatten Frankreich und die USA einen verstärkten Austausch von Informationen über mögliche Angriffsziele in Syrien vereinbart. Frankreichs Luftwaffe fliegt bereits seit September 2014 als Teil einer US-geführten Koalition Angriffe gegen IS-Stellungen im Irak.

Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer verlegt

Die französische Armee entsandte den Flugzeugträger "Charles de Gaulle" ins östliche Mittelmeer. "Das wird unsere Handlungsfähigkeit verdreifachen", sagte Hollande in einer Rede vor dem Parlament im Schloss von Versailles. An Bord des Flugzeugträgers sind 26 Kampfjets. Sie kommen zu den zwölf französischen Kampfflugzeugen hinzu, die derzeit von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien aus Angriffe auf den IS in Syrien fliegen.

US-Kampfjets zerstören Tankfahrzeuge des IS

Auch US-Kampfflugzeuge waren im Osten Syriens im Einsatz - und das erste Mal im Kampf gegen den IS zielten diese auf das Ölgeschäft der Terroristen. Nach Angaben des Pentagon zerstörten die Kampfjets 116 Tankfahrzeuge der Dschihadisten.

Bisher hatten US-Regierungsvertreter erklärt, dass von Attacken auf Tankfahrzeuge aus Sorge vor zivilen Opfern abgesehen werde. Um die Truck-Fahrer vorab zu warnen, seien Flyer über der Gegend abgeworfen worden. Zur Machtdemonstration seien Maschinen der Anti-IS-Koalition zudem zu Tiefflügen über der Region abgehoben.

US-Außenminister John Kerry, der zurzeit in Paris ist, kündigte weitere Angriffe gegen den IS an. Jeder werde verstehen, dass die Terroristen "im Kern" getroffen werden müssten, sagte er nach einem Treffen mit Hollande.

Hintergrund: Wer ist der ''Islamische Staat''?
tagesthemen 22:30 Uhr, 16.11.2015, Thomas Aders, ARD Kairo

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