Russlands Präsident Wladimir Putin | Bildquelle: dpa

Beziehungen zu den USA Putin auf Schmusekurs - oder?

Stand: 15.06.2017 14:49 Uhr

Die Stimmung zwischen den USA und Russland befinden sich auf dem Tiefpunkt. Kremlchef Putin würde die Beziehungen nun gerne wieder normalisieren: "Wir sehen die USA nicht als Feind", betonte er. Zugleich allerdings bot er Ex-FBI-Chef Comey Asyl in Russland an.

Der russische Präsident Wladimir Putin möchte die Beziehungen zu den USA nach eigener Aussage gerne normalisieren. "Wir sehen die USA nicht als Feind", betonte Putin bei seiner traditionellen Bürgersprechstunde "Direkter Draht" in Moskau. Ohne eine konstruktive Zusammenarbeit mit Washington sei etwa im Syrien-Konflikt keine Lösung zu finden. Russland und die USA könnten auch im Bereich der Rüstungskontrolle kooperieren, so Putin.

Putin inszeniert Bürgersprechstunde im Fernsehen
nachtmagazin 00:15, 16.06.2017, Birgit Virnich, ARD Moskau

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Putin bietet Comey Asyl an

Ex-FBI-Chef Comey | Bildquelle: AP
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Ex-FBI-Chef Comey sagte zur Russland-Affäre aus.

Weitere Aussagen des Kreml-Chefs in der mehrstündigen TV-Show waren jedoch nicht dazu angetan, sich US-Präsident Donald Trump und den USA wieder anzunähern: So bot Putin dem ehemaligen FBI-Chef James Comey Asyl in Russland an.

Comeys Verhalten in der Russland-Affäre unterscheide sich nicht von dem des geflüchteten Whistleblowers Edward Snowden, so Putin. "In diesem Fall ist er nicht Chef des FBI, sondern er ist ein Verteidiger der Menschenrechte", sagte er.

Comey musste vergangene Woche vor dem US-Senat aussagen. Geheimdienstberichten zufolge hatte Moskau aktiv versucht, die Präsidentenwahl 2016 zugunsten von Trump zu beeinflussen. Comey wurde von Trump entlassen, nachdem er mögliche Kontakte zu russischen Regierungsstellen untersucht hatte.

Snowden lebt nach einer spektakulären Flucht in Russland. Er hatte 2013 die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht.

Stimmung auf dem Tiefpunkt

Trump | Bildquelle: AP
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Das Verhältnis von US-Präsident Trump und Putin ist angespannt.

Das Verhältnis von Washington und Moskau befindet sich derzeit auf einem Tiefpunkt. Neben dem Vorwurf der russischen Einmischung in den US-Wahlkampf belasten auch Konflikten in der Ukraine und in Syrien die Stimmung. Unmittelbar vor Putins Fragestunde hatte der US-Senat eine Ausweitung der bestehenden Sanktionen gegen Russland gebilligt. Mit Spannung wird ein mögliches Treffen Putins mit Trump beim G20-Gipfel im Juli in Hamburg erwartet.

Putins "Heisser Draht"
H. Krause, ARD Moskau
15.06.2017 15:46 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 15. Juni 2017 um 14:00 Uhr.

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