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Blutige Auseinandersetzung im Osten der Türkei
23 Tote bei Gefechten zwischen PKK und Militär
Im Osten der Türkei sind bei Kämpfen zwischen der kurdischen Untergrundorganisation PKK und dem Militär mindestens 23 Menschen getötet worden. Das berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Demnach griffen Kämpfer drei Grenzposten der Armee in der südostanatolischen Provinz Hakkari an. Dabei starben sechs türkische Soldaten und zwei kurdische Dorfschützer.
Angriff auf Armeestützpunkt
PKK-Mitglieder hätten den Armeestützpunkt im Dorf Geçimli, 25 Kilometer von der Provinzhauptstadt Hakkari entfernt, angegriffen. Der Gouverneur von Hakkari, Orhan Alimoglu, teilte mit, dabei seien zudem 15 Soldaten, ein Dorfschützer und fünf Zivilisten verletzt worden. Bei einer Gegenoffensive der türkischen Armee seien anschließend 15 Angehörige der PKK getötet worden, darunter auch mehrere Frauen.
Die Provinz Hakkari liegt am gebirgigen südöstlichsten Punkt der Türkei. Sie grenzt im Osten an den Iran und im Süden an den Irak.
Bereits vor einer Woche hatte die türkische Armee eine Offensive gegen die PKK in den Goman-Bergen der Provinz Hakkari begonnen. Die Luftwaffe bombardierte mehrfach Lager und Stellungen der Untergrundorganisation. In den vergangenen zwei Wochen wurden nach Angaben des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan insgesamt 115 Angehörige der PKK getötet.
Heftige Kämpfe zwischen PKK und türkischer Armee
R. Baumgarten, ARD Istanbul
06.08.2012 14:17 Uhr
Stand: 06.08.2012 04:08 Uhr
