Patienten einen Krankenhauses in Surigao sitzen oder liegen vor dem evakuierten Gebäude. | Bildquelle: dpa

Mindestens sechs Tote Schweres Erdbeben auf Philippinen

Stand: 11.02.2017 14:17 Uhr

Gut zwei Jahre nach dem großen Erdbeben auf den Philippinen ist es im Süden der Inselgruppe erneut zu schweren Erschütterungen gekommen. Mindestens sechs Menschen starben, Brücken stürzten ein, ein Flughafen wurde geschlossen.

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,7 sind im Süden der Philippinen mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 verletzt worden. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurden die meisten Todesopfer von herunterfallenden Gegenständen erschlagen. Mehrere Bauwerke, darunter zwei Brücken, seien eingestürzt oder schwer beschädigt worden, berichteten die Behörden. Ein Flughafen wurde geschlossen.

Mindestens sechs Tote bei Erdbeben auf Philippinen
tagesschau 12:00 Uhr, 11.02.2017, Mario Schmidt, ARD Peking

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Sol Matugas, die Gouverneurin der Provinz Surigao del Norte, in der das Epizentrum des Bebens lag, sagte in einem Radiointerview, viele der Betroffenen hätten einen Schock erlitten. Viele Menschen verbrachten die Nacht auf Parkplätzen und Feldern. Sogar aus Krankenhäusern wurden Patienten ins Freie gebracht. Tausende verängstigte Bewohner der Küstenstadt flohen aus Angst vor einem Tsunami in höherliegende Gebiete.

Immer wieder Erdbeben

Surigao del Norte befindet sich rund 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, wo sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander schieben. Dies führt zu häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Im Oktober 2013 waren bei einem Beben der Stärke 7,1 mehr als 220 Menschen ums Leben gekommen, jahrhundertealte Kirchen wurden zerstört.

Die bisher schwerste Naturkatastrophe auf den Philippinen hatte sich 1976 ereignet. Ein Erdbeben samt Tsunami traf die Inseln Sulu und Mindanao, mindestens 5000 Menschen wurden in den Tod gerissen. Die Flutwellen überschwemmten rund 700 Kilometer Küste und zerstörten viele Orte.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 11. Februar 2017 um 10:00 Uhr.

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