Donald Trump und Emmanuel Macron | Bildquelle: REUTERS

Macron und Trump in Paris "Nichts wird uns jemals trennen"

Stand: 14.07.2017 13:16 Uhr

Jedes Jahr am französischen Nationalfeiertag rollen die Panzer über die Champs-Élysées. Diesmal gibt es einen besonderen Gast: US-Präsident Trump. Frankreichs Staatschef Macron bedachte ihn mit warmen Worten - jedoch nicht ganz ohne Hintergedanken.

Mit US-Präsident Donald Trump als Ehrengast hat Frankreich seinen Nationalfeiertag zelebriert. Trump verfolgte an der Seite des französischen Staatschefs Emmanuel Macron die traditionelle Militärparade auf den Champs-Élysées. Gleich nach dem Beginn donnerten Kampfflugzeuge über den strahlend blauen Pariser Himmel. Auch amerikanische Militärs marschierten mit, fünf von ihnen in Uniformen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Feierlichkeiten zu Frankreichs Nationalfeiertag
tagesschau 20:00 Uhr, 14.07.2017, Michael Grytz, ARD Paris

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Historischer Anlass

Anlass für Trumps Besuch ist das Jubiläum des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren; die Amerikaner kämpften damals an der Seite Frankreichs gegen Deutschland. Macron würdigte aus diesem Anlass die langen Beziehung seines Landes zu den USA. Frankreich habe in seiner Geschichte "zuverlässige Verbündete gefunden, Freunde, die uns zu Hilfe geeilt sind. Nichts wird uns jemals trennen."

Macron verfolgt aber offenbar auch die Absicht, die Gesprächsebene zu den USA zu verbessern. Er wolle Trump, der durch seine Positionen international isoliert scheint, wieder zurück in den internationalen Dialog holen, so politische Beobachter.

Trump war bereits am Donnerstag in Frankreich eingetroffen. Bei einem Treffen im Élyséepalast hatten die beiden Präsidenten sich um Annäherung bemüht - und ihre Unstimmigkeiten etwa bei der Klimapolitik an den Rand gerückt. Zudem vereinbarten beide ein gemeinsames Vorgehen für einen Fahrplan zur Zukunft Syriens nach dem Bürgerkrieg, im Anti-Terror-Kampf und gegen Dumping auf dem Weltmarkt.

Franzosen feiern Nationalfeiertag
tagesschau 17:00 Uhr, 14.07.2017, Michael Grytz, ARD Paris

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Strenge Sicherheitsvorkehrungen

Die Zeremonie auf den Champs-Élysées stand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Nach Ankündigung der Polizei schützten rund 3500 Polizisten die Parade. Besucher mussten ihre Taschen vorzeigen und wurden teilweise abgetastet. In Frankreich gilt nach einer Serie islamistischer Terroranschläge weiter der Ausnahmezustand. Im April war auf den Champs-Élysées ein Polizist getötet worden.

Überschattet werden die Feierlichkeiten vom Gedenken an die Opfer des Anschlags in Nizza vor genau einem Jahr. Dort waren am 14. Juli 2016 bei einer Lastwagen-Attacke auf der Strandpromenade 86 Menschen ermordet und Hunderte worden. Für den Nachmittag sind Gedenkzeremonien in der Mittelmeerstadt geplant, zu denen auch Präsident Macron erwartet wurde.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. Juli 2017 um 12:00 Uhr.

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