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[Bildunterschrift: Aufstand gescheitert: der entlassene Regierungschef Somare. ]
Die Meuterei von Soldaten des Inselstaats Papua-Neuguinea ist beendet. Die Regierung habe die Lage wieder im Griff, teilte Ministerpräsident Peter O'Neill mit. Armeechef General Francis Agwi sei aus der Gewalt der Putschisten befreit worden und habe sein Kommando wieder übernommen. Der Anführer der Meuterer und ein Großteil der beteiligten Soldaten seien festgenommen worden.
Eine vom früheren Regierungschef Michael Somare unterstützte Gruppe von bis zu 30 Soldaten hatte sich gegen die Führung des Landes erhoben. Sie erklärte den Militärchef für abgesetzt und stellte ihn unter Hausarrest. Zugleich verlangte sie die Wiedereinsetzung von Somare in sein Amt innerhalb einer Frist von sieben Tagen.
[Bildunterschrift: Papua Neuguinea ]Der Streit um den Regierungschef tobt seit vergangenem August, als er für abgesetzt erklärt wurde, während er sich zur medizinischen Behandlung in Singapur befand. Das Parlament wählte statt dessen den 46-jährigen O'Neill zu seinem Nachfolger. Diesen Beschluss erklärte der Oberste Gerichtshof des Pazifikstaates nach der Rückkehr Somares jedoch für nichtig und bestätigte den 75-Jährigen als rechtmäßigen Ministerpräsidenten.
O'Neill, der eine große Mehrheit der 109 Abgeordneten hinter sich hat, blieb dennoch im Amt. Der gegen ihn gerichtete Aufstand war offenkundig mit Somare abgesprochen worden. Seine Tochter Bertha sagte Journalisten, die Entscheidung, Agwi abzusetzen, sei von ihrem Vater und dessen Kabinett getroffen worden.
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