Schäden nach einem Erdbeben in Papua-Neuguinea im März 2018. | Bildquelle: REUTERS

Tote nach Erdbeben Papua-Neuguinea kommt nicht zur Ruhe

Stand: 07.03.2018 10:36 Uhr

Seit mehr als einer Woche bebt in Papua-Neuguinea die Erde. Die Behörden gehen von mindestens 100 Todesopfern aus. Einige Regionen sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.

Eine Serie von Erdbeben in Papua-Neuguinea hat zahlreiche Menschen das Leben gekostet. Die Behörden gehen von mindestens 100 Toten und mehr als 500 Verletzten aus. Etwa 17.000 Menschen befinden sich demnach in Notunterkünften, weil ihre Häuser zerstört wurden.

Der Pazifikstaat wurde seit Beginn vergangener Woche von mehreren Erdstößen erschüttert. Zuletzt hatte am Dienstag ein Beben der Stärke 6,7 das Land erschüttert. Laut Behörden richtete es in einer abgelegenen Bergregion große Schäden an. Mindestens 25 Menschen seien getötet worden.

Ein Bewohner erhält medizinische Hilfe nach einem Erdbeben in Papua-Neuguinea im März 2018. | Bildquelle: REUTERS
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Rettungskräfte versorgen Verletzte nach den heftigen Erdstößen in Papua-Neuguinea.

Das genaue Ausmaß der Zerstörungen ist noch nicht überschaubar. Fast alle Kommunikationsverbindungen wurden unterbrochen. Straßen in die abgelegenen und dicht bewaldeten Provinzen Hela und Southern Highlands sind verschüttet und unpassierbar.

Die Katastrophe in der vergangenen Woche und anhaltende Nachbeben hätten die Menschen traumatisiert, sagte der Gouverneur von Southern Highlands, William Powi. Papua-Neuguinea liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau im ARD-Morgenmagazin am 07. März 2018 um 05:30 Uhr.

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