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Papst Benedikt XVI. bei dem Gottesdienst im Petersdom

Papst feiert im Vatikan Neujahrsmesse

"Die Menschheit ist zum Frieden berufen"

Papst Benedikt XVI. hat sich in seiner Neujahrspredigt im Petersdom gegen Ungleichheit, Egoismus und einen ungeregelten Finanzkapitalismus gewandt.

Angesichts dieser Probleme rief das Oberhaupt der katholischen Kirche zum Frieden auf. Er sei überzeugt, "dass die vielfältigen Werke des Friedens, an denen die Welt reich ist, die angeborene Berufung der Menschheit zum Frieden beweisen".

Jedem Menschen sei der Wunsch nach Frieden wesenseigen und "deckt sich in gewisser Weise mit dem Wunsch nach einem erfüllten, glücklichen und gut verwirklichten Leben".

Katholischer Weltfriedenstag

Der Gottesdienst stand im Zeichen des katholischen Weltfriedenstages. Am 1. Januar 1968 hatte sich Papst Paul VI. erstmals mit einer Friedensbotschaft an die Regierenden in aller Welt gewandt und darin den Neujahrstag zum Weltfriedenstag erklärt.

Bei seiner Marienvesper im Petersdom hatte Benedikt XVI. bereits an Silvester um ein segensreiches Jahr 2013 gebeten. Das Gute triumphiere stets über Gewalt und Ungerechtigkeit in der Welt, sagte Benedikt XVI.. Dies würde nur manchmal vergessen, weil das Böse "lauter ist als das Gute".

Papst ruft zu mehr Menschlickeit auf
tagesschau 20:00 Uhr, 01.01.2013, Susanne Hornberger, ARD Vatikan

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Stand: 01.01.2013 14:10 Uhr

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