Palästinenser debattieren mit einem Hamas-Vertreter  | Bildquelle: AFP

Hamas und Fatah einigen sich Die Palästinenser sollen wieder wählen

Stand: 23.11.2017 06:51 Uhr

In den Palästinensergebieten soll es bis Ende 2018 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Darauf verständigten sich die bislang verfeindeten Palästinenser-Organisationen Fatah und Hamas.

Mehrere Palästinenser-Gruppen haben sich auf Parlamentswahlen bis Ende 2018 geeinigt, darunter die rivalisierenden Fraktionen Hamas und Fatah. Das endgültige Datum solle Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas festlegen, teilten die Gruppen nach Gesprächen in Kairo mit.

Seit 2006 gab es in den Palästinensergebieten keine Parlamentswahlen mehr.

Nahost ganz nah: Gazas Frauen schöpfen neue Hoffnung
Videoblog, 22.10.2017, Mike Lingenfelser, ARD Tel Aviv

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Annäherung in Schritten

Die Erklärung folgt auf das Versöhnungsabkommen, dass die einst tief verfeindeten Organisationen Hamas und Fatah Mitte Oktober unterzeichneten. Die Hamas erklärte sich mit dem Abkommen zum Verzicht auf die Kontrolle über den Gazastreifen bereit. Sie soll an die Fatah-Regierung von Abbas gehen, die bereits das Westjordanland verwaltet.

Die von der internationalen Gemeinschaft unterstützte Fatah hatte 2007 nach einem Bürgerkrieg im Gazastreifen die Kontrolle an die islamistische Hamas verloren. Diese spricht Israel das Existenzrecht ab und wird im Westen als terroristische Gruppierung eingestuft.

Israel hat eine Blockade über das Küstengebiet verhängt, die mittlerweile von Ägypten mitgetragen wird. Das Gebiet ist mit 360 Quadratkilometern Fläche nur etwa halb so groß wie Hamburg, die meisten der rund zwei Millionen Menschen leben in großer Armut.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 23. Oktober 2017 um 15:00 Uhr.

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