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Explosion in schiitisch geprägtem Wohnviertel

Mindestens 60 Tote bei Bombenanschlag in Pakistan

Nach dem Bombenanschlag in der pakistanischen Stadt Quetta steigt Rauch auf.
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Bereits im Januar wurden Schiiten in Quetta Opfer eines Bombenanschlags.

Bei einem Anschlag im Südwesten Pakistans sind mindestens 60 Menschen getötet worden. Mehr als 200 weitere Menschen seien durch die Explosion einer ferngezündeten Bombe verletzt worden, teilte die pakistanische Polizei mit. Der Anschlag ereignete sich in einem überwiegend von Schiiten bewohnten Teil der Stadt Quetta.

Wiederholt Anschläge in der Region

In Pakistan haben sunnitische Extremisten zuletzt verstärkt Anschläge auf Mitglieder der schiitischen Minderheit verübt. Mitte Januar hatte Pakistans Regierungschef Raja Pervez Ashraf die Provinzregierung entlassen, nachdem bei einem Doppelanschlag in Quetta über 90 Menschen getötet worden waren.

Familien der Opfer hatten sich damals aus Protest gegen den fehlenden Schutz durch die Regierung tagelang geweigert, ihre Toten zu bestatten und stellten dutzende Särge in der Hauptstraße von Quetta auf.

Mehr als 200 Menschen bei Explosion verletzt
K. Küstner, ARD Neu-Delhi
16.02.2013 17:40 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 16. Februar 2013 um 20:00 Uhr.

Stand: 16.02.2013 19:30 Uhr

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