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Angriff auf Sicherheitskräfte in Pakistan

Leichen von 21 Paramilitärs gefunden

Karte: Pakistan
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Karte: Pakistan

Im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan haben Talibankämpfer offenbar mehr als 20 Sicherheitskräfte getötet. Die Leichen wurden am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) in den umkämpften Stammesgebieten im Nordwesten des Landes entdeckt. Die Männer seien gefesselt, mit verbundenen Augen nebeneinander aufgestellt und nacheinander erschossen worden, teilte ein Vertreter der örtlichen Behörden der im Nordwesten des Landes liegenden Provinz Khyber am Sonntag mit. Ein Mann habe fliehen können, ein weiterer habe schwer verletzt überlebt.

Ein Sprecher der Taliban übernahm die Verantwortung für die Erschießung der Sicherheitskräfte. Die Getöteten waren am Freitag bei Angriffen auf drei Grenzposten in der Nähe der Stadt Peschawar in die Gewalt der pakistanischen Taliban gekommen. Sie gehörten einer paramilitärischen Gruppe an, die aus Mitgliedern der Paschtunen rekrutiert wurde, und unterstützten den Staat beim Kampf gegen islamistische Aufständische.

Schiitische Pilger bei Autobombenanschlag getötet

Bei einem Autobombenanschlag wurden in der südostpakistanischen Provinz Balutschistan unterdessen mindestens 19 Schiiten getötet und 25 weitere verletzt. Die ferngezündete Bombe explodierte laut Behörden, als drei Busse mit Pilgern an dem mit Sprengstoff präparierten Auto vorbeifuhren. Bis jetzt bekannte sich niemand zu dem Anschlag. In den Bussen waren insgesamt rund 180 Pilger in den Iran unterwegs.

In der Region kommt es immer wieder zu Gewalt zwischen Mitgliedern der sunnitischen Mehrheit und der schiitischen Minderheit. Außerdem ist auch Balutschistan eine Hochburg militanter Islamisten.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 30.12 2012 um 05:05 Uhr.

Stand: 30.12.2012 10:26 Uhr

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