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Film

Islamische Welt in Aufruhr wegen Mohammed-Video

Proteste in Nigeria, Bangladesch und Pakistan

Bei Protesten in Dhaka setzte die Polizei Tränengas ein.
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In Dhaka wurden dutzende Menschen verletzt.

Bei Protesten gegen den islamfeindlichen Schmähfilm "Unschuld der Muslime" aus den USA sind in Bangladesch nach Augenzeugenberichten Dutzende Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben kam es zu Zusammenstößen, als die Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Dhaka mit Tränengas gegen Teilnehmer einer nicht genehmigten Demonstration vorgingen.

Die Beamten setzten Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Menge aufzulösen. Nach Angaben eines Polizeisprechers setzten die Demonstranten mehrere Fahrzeuge in Brand. An den Protesten beteiligten sich Mitglieder zahlreicher islamischer Gruppierungen. Medienberichten zufolge gab des mindestens 30 Verletzte und 40 Festnahmen.

Proteste in Nigeria bleiben weitgehend friedlich

Proteste in Nigeria
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"Tod Amerika, Tod den Feinden des Islam" - Proteste in Nigeria

Proteste in Nigeria gegen den Schmähfilm blieben trotz wütender Parolen weitgehend friedlich. In der Stadt Kano im Norden des Landes demonstrierten zehntausende Menschen gegen den islamfeindlichen Film aus den USA. "Tod Amerika, Tod Israel, Tod den Feinden des Islam", riefen die Demonstranten nach Berichten eines AFP-Reporters.

Die Organisatoren des Protests forderten die US-Regierung auf, Schmähungen des Islam zu unterbinden. Nach Agenturberichten erstreckte sich der Protestzug über mehrere Kilometer. Kano ist die zweitgrößte Stadt Nigerias, in der vor allem Muslime leben.

Erneut demonstrieren Tausende in Pakistan

Unter den Demonstranten in Pakistan waren auch hunderte Frauen
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Unter den Demonstranten in Pakistan waren auch hunderte Frauen.

Auch in Pakistan demonstrierten erneut tausende Menschen gegen den Film. In der Hauptstadt Islambad marschierten mehr als 5000 Menschen, darunter hunderte Frauen, auf das Parlament zu. Sie riefen Parolen wie "Wir lieben unseren heiligen Propheten" und "Bestrafung für die, die unseren Propheten erniedrigt haben". In Lahore veranstaltete die islamistische Gruppe Jamaat-ut-Dadwa eine Protestkundgebung vor dem US-Konsulat.

Bereits am Vortag waren in Pakistan zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Bei Ausschreitungen wurden nach jüngsten Angaben mindestens 21 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt.

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Festnahme wegen Morddrohungen in Frankreich

Ein Mann, der im Internet Morddrohungen gegen den Chefredakteur der französischen Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" veröffentlicht hatte, wurde in La Rochelle festgenommen. "Charlie Hebdo" hatte in der vergangenen Woche Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Seit mehr als anderthalb Wochen sorgt der in den USA gedrehte Schmähfilm über den Propheten sowie die in "Charlie Hebdo" veröffentlichten Karikaturen für Aufruhr in der islamischen Welt.

Stand: 22.09.2012 15:26 Uhr

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