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[Bildunterschrift: Das Auto des Bürgermeisters, gegen den sich der Anschlag richtete. ]
Wieder ein Anschlag im unruhigen Nordwesten Pakistans: Auf einem belebten Markt vor den Toren der Provinzhauptstadt Peschawar hat sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und mindestens zwölf Menschen mit den in den Tod gerissen. Übereinstimmenden Agenturangaben zufolge wurde dabei auch der Bürgermeister einer regierungstreuen Gemeinde getötet, gegen den sich der Anschlag offenbar gezielt gerichtet hatte. Laut Polizeiangaben wurden mindestens 40 weitere Menschen verletzt. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.
Bürgermeister Abdul Malik soll früher ein Unterstützer der Taliban gewesen sein, bevor er die Seiten wechselte. "Er war für die Regierung und auf den Tod mit den Taliban verfeindet", sagte der Polizeichef von Peshawar, Liaquat Ali Khan. Es seien bereits mehrere Anschläge auf ihn verübt worden. Den Angaben zufolge überlebte er das Attentat auf dem Markt zunächst, erlag kurz darauf aber seinen schweren Verletzungen.
Die Nordwestgrenzprovinz ist seit mehreren Wochen Schauplatz blutiger Anschläge radikalislamischer Extremisten. Mindestens 300 Menschen starben bereits. Die Sicherheitslage im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan hatte sich weiter verschlechtert, seitdem die pakistanische Armee im vergangenen Monat eine Bodenoffensive im Stammesgebiet Süd-Waziristan begonnen hat und die Aufständischen daraufhin ihre Anschläge verstärkten. Süd-Waziristan gilt als Hochburg der Taliban.
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