Anwohner verlassen eine Notunterkunft in Chico | Bildquelle: AFP

Oroville-Damm Die Menschen dürfen nach Hause

Stand: 15.02.2017 00:20 Uhr

Die rund 200.000 Anwohner des Oroville-Staudamms in den USA können aufatmen: Er ist nun so gesichert, dass sie in ihre Häuser zurückkehren dürfen - zumindest vorerst. Wegen Schäden an der Anlage drohte eine bis zu zehn Meter hohe Wasserwand ins Tal zu stürzen.

Nach der Evakuierung der Dörfer rund um den Oroville-Stausee in Nordkalifornien haben die Behörden eine erste Entwarnung gegeben. Rund 200.000 Anwohner dürften vorerst in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren, sagte der Sheriff von Butte County, Kory Honea. Allerdings sollten sie in Alarmbereitschaft bleiben, falls sich die Situation wieder ändere. Den Angaben zufolge ist der Wasserstand in dem Fluss hinter dem Damm tief genug, um vorhergesagte neue Regenfälle und Stürme aufzufangen.

Die Abflusskanäle des größten Staudamms der USA rund 240 Kilometer nordöstlich von San Francisco sind beschädigt. In den vergangenen Tagen hatten Regen und Schneeschmelze den Stausee zudem zum Bersten gefüllt. Eine bis zu zehn Meter hohe Wasserwand drohte ins Tal zu stürzen.

Hunderttausende fliehen vor möglichem Staudammbruch in Kalifornien
tagesschau 17:00 Uhr, 13.02.2017, Stefan Niemann, ARD Washington

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Angst vor der Überflutung

Die Verantwortlichen ließen daraufhin rund 2,8 Millionen Liter Wasser pro Sekunde kontrolliert ins Tal strömen. Ziel war, den Wasserspiegel hinter dem 235 Meter hohen Damm um 15 Meter zu senken, damit wieder Raum für die nächsten Regenfälle geschaffen wird. Gleichzeitig flogen Hubschrauber und sicherten mit Steinsäcken den Überlauf ab.

Ursache für Erosion unklar

Experten rätseln derzeit noch, was die Erosion des Überlaufs verursacht hat. "Die Anlage stammt aus den frühen 1960er-Jahren. Sie wurde überpüft und gewartet. Eigentlich ist sie für deutlich mehr Wasser konzipiert. Manchmal können niedrigere Fluten unter Wasser mehr Energie entwickeln. Aber ehrlich gesagt: Wir wissen noch nicht, wie es zur Erosion kam", sagt Bill Croyle vom Department of Water Resources, der kalifornischen Wasserbehörde.

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Lage am Oroville-Staudamm entspannt sich

Blick auf den Oroville-Staudamm

Die kritische Lage am riesigen Staudamm des Oroville-Sees in Nordkalifornien hat sich leicht entspannt. Nach Mitteilung der Behörden konnte der unkontrollierte Abfluss von Wassermassen an einem beschädigten Kanal aufgehalten werden. | Bildquelle: REUTERS

Mit Informationen von ARD-Korrespondent Wolfgang Stuflesser

Oroville-Damm in Kalifornien stabil
W. Stuflesser, ARD Los Angeles
14.02.2017 07:14 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 13. Februar 2017 um 17:00 Uhr.

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