Oroville-Staudamm in Kalifornien | Bildquelle: AP

Heftige Regenfälle Größter Staudamm der USA beschädigt

Stand: 13.02.2017 09:08 Uhr

160.000 Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Der Grund: In Nordkalifornien droht nach heftigen Regenfällen der Bruch eines Staudamm-Überlaufkanals. Auch der Oroville-Damm selbst, der größte der USA, weist Schäden auf.

Nach heftigen Regenfällen und viel Schnee in den vergangenen Wochen ist der größte Staudamm der USA in Nordkalifornien beschädigt. Rund 160.000 Menschen, die unterhalb des Oroville-Damms und seiner Abläufe wohnen, wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. "Dies ist kein Probealarm", warnte das zuständige Yuba County per Twitter.

Yuba County @YubaCounty
ALERT!!!! Evacuation ordered for all Yuba County on the valley floor. Travel safely. https://t.co/BrRpXUJiX5

Entlastungskanal droht zu brechen

Dramatischer als am Damm mit seinem Hauptabfluss ist momentan aber die Situation am Entlastungskanal: Das kalifornische Amt für Wasserwirtschaft teilte mit, der Kanal neben dem Damm werde voraussichtlich dem Druck der Wassermassen nicht mehr lange standhalten. Bei einem Bruch müsse mit einer nicht kontrollierbaren Überflutung gerechnet werden. Um eine Katastrophe zu verhindern, leitete die zuständige Behörde zunächst größere Wassermassen wieder über den Hauptabfluss des Staudamms ab. Doch auch dieser weist Schäden auf.

Staudamm in Kalifornien droht zu brechen
tagesschau24 11:00 Uhr, 13.02.2017, Thomas Ziegler, ARD-aktuell

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Auch Schäden am Hauptabfluss

Der beschädigte Entlastungskanal war erst in der vergangenen Woche zum Einsatz gekommen, zum ersten Mal in der Geschichte des 48 Jahre alten Staudamms. Zehntausende Kubikmeter Wasser werden dort derzeit pro Sekunde abgelassen. Der 235 Meter hohe und rund 2300 Meter lange Damm rund 100 Kilometer nördlich von Sacramento staut den Oroville-See auf und dient der Stromgewinnung.

Teile Kaliforniens hatten in den zurückliegenden Tagen wegen heftiger Regenfälle unter Wasser gestanden. Bewohner wurden aus ihren Häusern gerettet, nachdem der Fluss San Lorenzo über die Ufer getreten war. Die Wassermassen überraschten den Bundesstaat nach Jahren der Dürre.

Oroville-Staudamm | Bildquelle: REUTERS
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Der Staudamm aus der Luft betrachtet: Zehntausende Kubikmeter pro Sekunde donnern hier derzeit ins Tal.

Über dieses Thema berichteten tagesschau24 am 13. Februar 2017 u.a. um 11:00 Uhr und die tagesschau um 12:00 Uhr.

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