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20.11.2009

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Ausland
US-Präsident Obama fordert Freilassung Suu Kyis
ASEAN-Gipfeltreffen in Singapur

Obama fordert Freilassung Suu Kyis

Auf dem ASEAN-Gipfel in Singapur hat US-Präsident Barack Obama nachdrücklich die Freilassung der myanmarischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi gefordert. Obama habe das Thema bei der Regierung von Myanmar, dem früheren Birma, direkt zur Sprache gebracht, teilte sein Sprecher mit.

Im Beisein des myanmarischen Ministerpräsidenten Thein Sein bekräftigte US-Präsident Barack Obama nach Angaben des Weißen Hauses die US-Linie gegenüber Myanmar. Danach werden die US-Sanktionen erst aufgehoben, wenn konkrete Demokratisierungsschritte in dem Land zu sehen sind, einschließlich der Freilassung der politischen Gefangenen.

Malaysias Premierminister Razak, Myanmars Ministerpräsident General Thein Sein, die Präsidentin der Philippinen Arroyo, Singapurs Premierminister Loong, US-Präsident Obama und Thailands Premierminister Vejjajiva posieren während des ASEAN-Gipfels. (Foto: AFP) [Bildunterschrift: Malaysias Premierminister Razak, Myanmars Ministerpräsident Thein Sein, die Präsidentin der Philippinen Arroyo, Singapurs Premierminister Loong, US-Präsident Obama und Thailands Premierminister Vejjajiva posieren während des ASEAN-Gipfels. ]

Obama sprach in Singapur mit den zehn Staats- und Regierungschefs der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN. Myanmar ist Mitglied der Organisation. Es war das erste Mal, dass ein US-Präsident an dem Gipfel teilnahm.

"Die Zeit läuft ab" für den Iran

Vor dem ASEAN-Gipfel hatte Obama am Asiatisch-Pazifischen Wirtschafsforum (APEC) in Singapur teilgenommen, wo er mit dem russischen Staatschef Dmitri Medwedjew über den Atomkonflikt mit dem Iran sprach. Nach dem Treffen sagte Medwedjew, wenn die gegenwärtigen Verhandlungen mit Teheran über eine Lösung des Nuklearkonflikts nicht zum Erfolg führten, müssten "andere Mittel" genutzt werden. "Die Zeit läuft ab", sagte Obama dazu. Trotz des "fairen Angebots" habe Teheran "unglücklicherweise noch nicht Ja gesagt".

Obama im Gespräch mit Russlands Präsident Medwedjew am Rande des APEC-Gipfels. (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Obama im Gespräch mit Russlands Präsident Medwedjew am Rande des APEC-Gipfels. ]
Die Gespräche mit dem Iran würden zwar derzeit fortgesetzt, "aber wir sind nicht völlig glücklich" über den derzeitigen Verhandlungsverlauf, sagte der russische Präsident. Es müsse sichergestellt werden, dass der Iran die Atomtechnologie ausschließlich zu zivilen Zwecken nutze. "Wenn wir scheitern, bleiben andere Optionen auf dem Tisch", sagte Medwedjew nach Angaben der US-Delegation.

Von Singapur aus will Obama zu seinem ersten Besuch als US-Präsident nach China weiterreisen.

Stand: 15.11.2009 12:29 Uhr
 

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