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[Bildunterschrift: Nach seiner Wahl setzten viele US-Amerikaner große Hoffnungen in Obama. ]
Mit dem Motto "Change" - Wechsel - hat sich Barack Obama vor einem Jahr bei den US-Präsidentschaftswahlen durchgesetzt. Damals stellte er viele seiner Visionen vor. Doch was hat er erreicht? Und welchen Einfluss hatte sein erstes Amtsjahr auf die Amerikaner? ARD-Korrespondenten haben in vielen US-Bundesstaaten nach den Spuren der Veränderung gesucht. Ihre Eindrücke stellt tagesschau.de in dieser Woche Tag für Tag vor.
"Organizing for America" heißt die Organisation, die das Obama-Team ins Leben rief, nachdem der neue Präsident ins Weiße Haus eingezogen ist. Sie soll die vielen jungen Leute bei der Stange halten, die vor einem Jahr unermüdlich für Obama Wahlkampf gemacht haben. Doch Freiwillige zu finden, die von Tür zu Tür gehen, um über die Gesundheitsreform zu informieren, ist nicht einfach.
Es dauert, bis die Soldaten in der Kneipe unweit von Fort Bragg über Politik reden wollen. Und wenn sie reden, sind sind eher kritische Töne zu Obama zu hören. Denn US-Soldaten sind oft konservativer als der Schnitt der Bevölkerung. Gerade das Thema Irak bewegt viele von ihnen.
Der Cowboy- und Ölförder-Staat Wyoming profitiert weder von Bankenrettungsplänen noch von Obamas Umweltpolitik. Auch ein Jahr nach der Wahl bleibt Wyoming "Cheney-Land" - ob das wohl daran liegt, dass Obama keine Cowboystiefel trägt?
Farmer in Roscoe, Texas, haben eine neue Einnahmequelle entdeckt: Sie setzen auf Windräder und Energieerzeugung. Diese Landwirte profitieren von Obamas Förderung der erneuerbaren Energien. Der US-Präsident selbst erntet auf diese Weise selbst in Hochburgen der Republikaner Zustimmung.
Die US-Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise. Viele Arbeiter rechnen es Präsident Obama hoch an, dass er der Branche zu helfen versucht. Ein Teil der Jobs wurde mit Staatshilfen gerettet. Trotz einiger Kritik sind selbst Arbeitslose in Flint, Michigan, dem neuen Präsidenten dankbar.
Als erster afro-amerikanischer US-Präsident hat Barack Obama Geschichte geschrieben. In Mississippi erzählen Jugendliche, was Obama heute für sie bedeutet und wie seine Präsidentschaft ihr Leben beeinflusst. Obamas Karriere zeigt ihnen: "Nichts ist unmöglich."
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