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[Bildunterschrift: Manuel Noriega ist wegen Geldwäsche zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. (Archivbild 1985) ]
Ein Gericht in Paris hat den ehemaligen Machthaber Panamas, Manuel Noriega, wegen Geldwäsche zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Richter blieben damit aber unter der Forderung der Anklage, die zehn Jahre Haft verlangt hatte.
Der 76-jährige Ex-General stand wegen des Vorwurfs vor Gericht, in den 1980er Jahren umgerechnet rund 2,3 Millionen Euro aus Drogengeschäften auf Konten französischer Banken gewaschen zu haben. Noriega hatte die Vorwürfe im Prozess zurückgewiesen. Er behauptete, das Geld stamme aus seinem Privatvermögen sowie vom US-Geheimdienst CIA. Er sei "Opfer einer Verschwörung der USA" geworden.
Noriega war im April an Frankreich ausgeliefert worden. Zuvor hatte er rund 20 Jahre in den USA wegen Drogenhandels im Gefängnis gesessen.
Während seiner Zeit als Machthaber in Panama war Noriega von Washington gefördert und auch finanziell unterstützt worden. 1989 war er jedoch nach einer Invasion durch US-Truppen in Panama gestürzt und in die USA gebracht worden.
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