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Im Streit mit Nordkorea um die atomare Aufrüstung des Landes gibt es eine Einigung: Die politische Führung in Pjöngjang hat sich bereit erklärt, die Urananreicherung in seinem Atommeiler Jongbjon einzustellen und auf Atomtests zu verzichten. Nordkorea wolle außerdem Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums.
Das Zugeständnis Nordkoreas betrifft laut einem US-Bericht Atomwaffentests, die Urananreicherung sowie den Abschuss von Langstreckenraketen. In einer Stellungnahme hieß es weiter, die USA wollten nun die Verhandlungen mit Pjöngjang über Lieferungen von 240.000 Tonnen Lebensmittel abschließen. Aus Pjöngjang wurden die US-Angaben bestätigt. IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano kündigte an, dass die Inspektoren bereitstünden, um Nordkoreas Atomprogramm wieder zu überwachen.
Damit erfüllt die nordkoreanische Führung offenbar die von den USA geforderten Bedingungen zur Wiederaufnahme der multinationalen Abrüstungsverhandlungen. 2009 hatte sich Nordkorea einseitig aus den sogenannten Sechs-Parteien-Gesprächen zurückgezogen.
US-Außenministerin Hillary Clinton sprach von einem "ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung" auf dem Weg zum Frieden. Das Handeln der neuen Führung Nordkoreas werde aber weiter genau beobachtet. Die USA würden die neue von Kim Jong Un geführte nordkoreanische Regierung an ihren Taten messen, sagte sie.
Ein Sprecher des südkoreanischen Außenministeriums begrüßte die Ankündigung aus Pjöngjang als erste Grundlage für eine Lösung des Konflikts mit dem Nachbarland. In der vergangenen Woche hatten die USA und Nordkorea erstmals seit dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il wieder Atomgespräche geführt.
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