Kampfflugzeug MiG-29 aus Nordkorea | Bildquelle: imago/Xinhua

Konflikt mit den USA Nordkorea verlegt Kampfjets an Ostküste

Stand: 26.09.2017 15:00 Uhr

Nordkorea und die USA lassen militärisch die Muskeln spielen: Nach der Entsendung mehrerer US-Kampfjets vor seine Küste hat Nordkorea offenbar Kampfflugzeuge an die Ostküste verlegt. China und Russland warnen vor einem Krieg.

Nordkorea verstärkt nach dem jüngsten verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump offenbar die Verteidigung an seiner Ostküste. Das Land verlege Kampfflugzeuge dorthin und ergreife andere Maßnahmen, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Erst am Wochenende hatten die USA Bomber des Typs B-1B und Kampfjets in den internationalen Flugraum östlich des abgeschotteten Landes geschickt.

US-Präsident Trump hält seine erste Rede vor der UN-Vollversammlung. | Bildquelle: REUTERS
galerie

US-Präsident Trump hatte mit der "vollständigen Vernichtung" Nordkoreas gedroht.

Nordkorea drohte bereits mit einem Abschuss amerikanischer Langstreckenbomber, da die USA dem kommunistischen Land den Krieg erklärt hätten. Die USA wiesen dies zurück. Trumps Äußerungen als Kriegserklärung zu interpretieren, sei "absurd", sagte Sprecherin Sarah Huckabee Sanders.

Pentagon setzt auf Diplomatie

US-Verteidigungsminister Jim Mattis erklärte, den Konflikt auf diplomatischem Weg lösen zu wollen. Während eines Besuchs in Indien sagte er, Ziel sei ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms. Die USA hätten weiterhin die Fähigkeit zur Abschreckung gegenüber Nordkorea, aber auch die Diplomatie solle gestärkt werden.

Südkorea mahnte zur Vorsicht, um den Konflikt nicht weiter anzuheizen. Auch China und Russland warnten beide Seiten vor einer militärischen Eskalation. Ein Krieg in Korea werde keinen Gewinner haben, erklärte China.

Washington versucht im Nordkorea-Konflikt zu beschwichtigen
tagesschau24 10:00 Uhr, 26.09.2017, Sebastian Ottowitz, ARD-aktuell

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

"Krieg hätte katastrophale Konsequenzen"

"Die Politiker in den USA und Nordkorea verfügen hoffentlich über genügend politisches Urteilsvermögen um einzusehen, dass der Einsatz militärischer Mittel niemals eine gute Methode ist, um den Konflikt zu bereinigen", warnte der Sprecher des Außenministeriums in Peking. Gegenseitige Drohgebärden und Provokationen würden den Konflikt nur anheizen und den Raum für eine politische Lösung verringern.

Auch Russland mahnte, es könne keine militärische Lösung für den Konflikt geben. Das Vorgehen der USA führe in eine Sackgasse. Ein Krieg auf der Halbinsel hätte katastrophale Konsequenzen, warnte das Außenministerium in Moskau einer Meldung der Nachrichtenagentur RIA zufolge.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 26. September 2017 um 10:00 Uhr.

Darstellung: