Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un | Bildquelle: REUTERS

Nordkoreas Erklärung Neue UN-Sanktionen - eine "kriegerische Handlung"

Stand: 24.12.2017 10:12 Uhr

Nordkorea hat die neuen, vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen scharf kritisiert: Diese kämen für Pjöngjang einem "kriegerischen Akt" gleich, erklärte das Außenministerium. Alle Unterzeichnerstaaten würden dafür einen hohen Preis bezahlen.

Von Kathrin Erdmann, ARD-Studio Tokio

Nordkorea sieht in dem jüngsten Beschluss der Vereinten Nationen einen "schweren Verstoß gegen die Souveränität des Landes". Er komme einer Kriegserklärung gleich und verletze den Frieden und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und in der Region, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums - veröffentlicht von den staatlichen Medien.

Nordkorea weise die Resolution, die einer kompletten Wirtschaftsblockade gleichkomme, aufs Schärfste zurück. Weiter hieß es, alle Länder, die den Antrag der USA für schärfere Sanktionen unterstützt haben, müssten auch die Konsequenzen dafür tragen und einen hohen Preis dafür bezahlen.

Nordkorea reagiert auf UN-Sanktionen
tagesschau 20:00 Uhr, 24.12.2017, Stefan Niemann, ARD Washington

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Die Atomwaffen Nordkoreas dienten der Selbstverteidigung und man verstoße damit nicht gegen internationales Recht, so das nordkoreanische Außenministerium weiter. Die USA sollten lernen, damit zu leben, und endlich begreifen, dass Nordkorea sein Atomprogramm niemals aufgeben werde.

Wegen der anhaltenden Raketen- und Atomtests hatte der UN-Sicherheitsrat am Freitag Mineralöl-Lieferungen nach Nordkorea stark eingeschränkt. Auch dürfen diverse Güter wie Lebensmittel, Holz, Maschinen und elektrische Geräte nicht mehr exportiert werden.

Nordkorea weist neue Sanktionen als kriegerischen Akt zurück
Kathrin Erdmann, ARD Tokio
24.12.2017 08:08 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 24. Dezember 2017 um 07:00 Uhr.

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