Kim Jong Un | Bildquelle: REUTERS

"Erfolgreiche Zündung" Nordkorea meldet Test von Wasserstoffbombe

Stand: 03.09.2017 13:38 Uhr

Es ist eine erneute Provokation aus Pjöngjang: Nordkorea hat nach eigenen Angaben zu Testzwecken eine Wasserstoffbombe gezündet - eine besonders starke Nuklearwaffe. Erdbebenwarten hatte zuvor ungewöhnliche Erschütterungen gemeldet.

Nordkorea hat die "erfolgreiche" Zündung einer Wasserstoffbombe gemeldet. Der Test habe eine "beispiellose Kraft" entfaltet und sei ein "absoluter Erfolg" gewesen, berichtete das nordkoreanische Staatsfernsehen. Radioaktivität sei bei dem von Staatsführer Kim Jong-Un angeordneten Test nicht ausgetreten.

Nordkorea meldet Wasserstoffbombentest
tagesschau 13:15 Uhr, 03.09.2017, Sascha Storfner, ARD Peking

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Kurz zuvor hatte Nordkorea Bilder veröffentlicht, die Staatschef Kim Jong Un bei der Begutachtung einer raketenfähigen Wasserstoffbombe zeigen sollen. Das Land hatte bereits Anfang vergangenen Jahres erklärt, eine Wasserstoffbombe getestet zu haben. Südkorea zog dies damals allerdings in Zweifel, weil die Stärke der Detonation zu gering gewesen sei. Selbst ein fehlgeschlagener Wasserstoffbombentest hätte stärkere Erschütterungen auslösen müssen als tatsächlich registriert wurden, hieß es damals.

Der heutige Test löste scharfe Kritik aus: Neben Südkorea und anderen Staaten sowie der NATO protestierte auch Nordkoreas Verbündeter China scharf gegen den sechsten Atomwaffentest des isolierten Landes.

Japanische Medien berichten von einem möglichen Atomtest Nordkoreas | Bildquelle: dpa
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Japanische Medien berichten von einem möglichen Atomtest Nordkoreas.

Auch Japan bestätigt Test Nordkoreas

Erdbebenwarten in Südkorea, Japan, China und den USA hatten zuvor ungewöhnliche Stoßwellen registriert, die von einer Atomexplosion herrühren könnten. Japans Außenminister Taro Kono bestätigte daraufhin, dass es nach Erkenntnissen seiner Regierung einen Atomwaffentest gegeben habe. Das japanische Verteidigungsministerium teilte mit, mindestens drei Militärjets seien für Tests nach Radioaktivität aufgebrochen.

Eine Karte mit Nord- und Südkorea.
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Der Test der Wasserstoffbombe sei laut Pjöngjang ein "absoluter Erfolg" gewesen.

Der südkoreanische Generalstabschef und die Wetteragentur des Landes erklärten, sie hätten künstlich erzeugte Erdstöße der Stärke 5,7 registriert, zu denen es in der nordkoreanischen Provinz Hamgyong gekommen sei. Dort waren auch frühere Nuklearversuche unternommen worden. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der Erschütterung mit 6,3 an. Wenige Minuten nach der heftigen Explosion maß das chinesische Erdbebenzentrum nach eigenen Angaben ein zweites Beben - diesmal mit der Stärke 4,6. Sein Epizentrum habe an der Erdoberfläche gelegen, das Beben sei auf einen "Einsturz" oder "Kollaps" zurückzuführen, meldete das Erdbebenzentrum ohne weitere Angaben. Möglicherweise rührten die Erdstöße vom Einsturz des unterirdischen Explosionsstollens her.

Sascha Storfner, ARD Peking, zum möglichen Wasserstoffbombentest
tagesschau 13:15 Uhr, 03.09.2017

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Potenzielle Reichweite von 6700 Kilometern

Anfang Juli dieses Jahres hatte das nordkoreanische Staatsfernsehen erstmals den Test einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-14 vermeldet. Experten schätzen, dass die Rakete eine potenzielle Reichweite von 6700 Kilometern hat und damit theoretisch den US-Bundesstaat Alaska erreichen könnte.

Konflikt dürfte sich weiter verschärfen

Die Vorfälle dürften den Konflikt auf der koreanischen Halbinsel weiter verschärfen. Nordkorea hatte am Dienstag eine Mittelstreckenrakete abgeschossen, die über Japan flog und nördlich der Region Hokkaido im Pazifik landete. US-Präsident Donald Trump bezeichnete das abgeschottete Land daraufhin als zunehmende Bedrohung für die Welt. Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verbieten Nordkorea den Bau von Atomwaffen und Raketen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 03. September 2017 um 09:00 Uhr.

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