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Das Auswärtige Amt hat die Verschleppung eines Deutschen im Norden Nigerias bestätigt. Ein Außenamtssprecher sagte, der Krisenstab des Ministeriums und die Botschaft bemühten sich mit Hochdruck darum, den Fall aufzuklären und zu lösen.
Weniger als eine Woche nach den jüngsten blutigen Anschlägen in der nordnigerianischen Stadt Kano hatten Bewaffnete den Deutschen dort entführt. Der Mann, der in der Stadt für ein Bauunternehmen gearbeitet habe, sei von zwei Männern in einem Auto von einer Baustelle verschleppt worden, sagte ein Sprecher der Polizei des Staats Kano, Magaji Musa Majiya.
Möglicherweise handelt es sich bei dem Mann um einen Angestellten des Konzerns Bilfinger-Berger. Es gebe Hinweise, dass es sich um einen in das Land entsandten Mitarbeiter handele, erklärte ein Unternehmenssprecher. Bilfinger Berger stehe deswegen in "direkter Verbindung" mit dem Auswärtigen Amt.
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