Zerstörte Straße in Neuseeland | Bildquelle: REUTERS

Erdstöße der Stärke 6,2 Nachbeben erschüttern Neuseeland

Stand: 14.11.2016 07:15 Uhr

Zwei Tote, Hunderte zerstörte Gebäude und unpassierbare Straßen: Auf Neuseelands Südinsel kämpfen die Menschen mit den Folgen des schweren Erdbebens. Die Region um Christchurch wurde von weiteren schweren Nachbeben erschüttert.

In Neuseeland hat die Erde erneut stark gebebt: Nach dem schweren Beben in der Nacht zu Montag (Ortszeit) erschütterten mehrere Nachbeben den Inselstaat. Ein Erdstoß der Stärke 6,2 habe ein Gebiet rund 120 Kilometer nordöstlich der Stadt Christchurch auf der Südinsel Neuseelands erschüttert, meldete die US-Warte USGS.

Die Region um Christchurch war auch von dem Erdstoß der Stärke 7,9 betroffen, der die Neuseeländer in der Nacht von Sonntag auf Montag kurz nach Mitternacht (Ortszeit) aus den Betten gerissen hatte. Mindestens zwei Menschen starben, viele Häuser sind ersten Angaben zufolge zerstört. An einigen Küstenabschnitten brachen mehr als zwei Meter hohe Tsunami-Wellen herein.

Nachbeben in Neuseeland
tagesschau 17:00 Uhr, 14.11.2016

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Zahlreiche Straßen sind durch Erdrutsche verschüttet, Hunderte Häuser wurden teils schwer beschädigt, und in größeren Landstrichen fiel der Strom aus. Straßen wiesen tiefe Risse auf. Videos aus Überwachungskameras zeigten Supermärkte, in denen Flaschen und Nahrungsmittel aus den Regalen geschleudert wurden. Einwohner veröffentlichten Fotos von umgekippten Regalen und bröckelnden Zimmerdecken.

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Nachbeben in Neuseeland

Geröllmassen blockieren eine Straße

Nach dem starken Erdbeben in Neuseeland lassen sich in der betroffenen Region erste Schäden abschätzen. Riesige Geröllmassen blockieren im Nordosten der neuseeländischen Südinsel Verkehrswege, ... | Bildquelle: REUTERS

"Absolute Verwüstung"

Regierungschef John Key überflog die Region im Hubschrauber und sah an der Küste nördlich von Christchurch die massiven Felsabstürze. "Dort ist einfach absolute Verwüstung. Es wird Monate dauern, das wieder herzurichten", sagte er. Zuvor hatte er in der Hauptstadt Wellington 40 Touristen besucht, die in der Nacht im Parlamentsgebäude Zuflucht bekommen hatten. Sie schliefen in der Lobby, weil ihr Hotel noch unsicher war.

Laut dem Deutschen Geoforschungszentrum hatte der Erdstoß eine Stärke von 7,9. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Schwere des Bebens mit 7,8 an, in Neuseeland selbst war von 7,5 die Rede.

Vor fünf Jahren hatte ein verheerendes Beben Christchurch schwer getroffen. Damals waren 185 Menschen gestorben.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. November 2016 um 08:30 Uhr.

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