Menschen auf der Strasse nach dem Erdbeben | Bildquelle: dpa

Schweres Erdbeben in Neuseeland Zwei Tote - und Angst vor Tsunami

Stand: 13.11.2016 19:25 Uhr

Erst fünf Jahre liegt das schwere Beben zurück, bei dem in Neuseeland 185 Menschen starben. Nun hat in derselben Region erneut die Erde gewackelt. Mindestens zwei Menschen sind tot - und die Behörden warnen vor Tsunamiwellen.

Bei dem schweren Erdbeben in Neuseeland sind mindestens zwei Mensch ums Leben gekommen. Eines der Opfer sei in einem zusammengestürzten Haus in der Touristenstadt Kaikoura geborgen worden, teilte die Polizei mit. Wo der zweite Tote gefunden wurde, ist noch unklar. Darüber hinaus soll es mehrere Verletzte sowie in verschiedenen Städten schwere Gebäude- und Straßenschäden geben.

Das Beben hatte sich am späten Sonntagabend örtlicher Zeit - in Deutschland war es später Vormittag - auf der Südinsel von Neuseeland ereignet. Laut dem Deutschen Geoforschungszentrum hatte der Erdstoß eine Stärke von 7,9. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Schwere des Bebens mit 7,8 an, in Neuseeland selbst war von 7,5 die Rede.

Das Zentrum lag den Experten zufolge bei Hanmer Springs, rund 90 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Christchurch. Auch auf der Nordinsel von Neuseeland, wo die Hauptstadt Wellington liegt, war das Beben deutlich zu spüren.

Schweres Erdbeben in Neuseeland
tagesschau 20:00 Uhr, 13.11.2016, Lida Askari, NDR

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Tsunamiwarnung löst Flucht ins Landesinnere aus

Der schwere Erdstoß löste überdies einen Tsunami aus. Bis zu fünf Meter hohe Wellen rollten rund zwei Stunden nach dem Beben auf Teile der Südinsel zu. Der Zivilschutz warnte vor weiteren Wellen. "Begeben Sie sich sofort ins Inland oder zu höheren Punkten", hieß es in einer Meldung an die Küstenbewohner.

Auf Straßen, die ins Landesinnere führen, drängten sich Medienberichten zufolge die Autos.

2011 hatte ein Beben der Stärke 6,3 hatte in der Gegend um Christchurch schwere Schäden angerichtet. Damals starben 185 Menschen.

Schweres Erdbeben in Neuseeland
Gerd Wolff, ARD Singapur
13.11.2016 17:53 Uhr

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 13. November 2016 um 19:00 Uhr.

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