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Mindestens neun Tote bei Lawinenabgang

Deutscher Bergsteiger in Nepal tödlich verunglückt

Bei einem Lawinenabgang am Berg Manaslu in Nepal sind mindestens neun Bergsteiger getötet worden. Unter den Opfern ist laut Polizeiangaben ein deutscher Kletterer. Auch ein nepalesischer Bergführer sei bei dem Unglück ums Leben gekommen. Mindestens drei Bergsteiger werden noch vermisst. 13 Alpinisten konnten gerettet werden, darunter auch zwei Deutsche.

Rettungshelfer mit einem Überlebenden des Lawinenunglücks am Manaslu.
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Rettungshelfer mit einem Überlebenden des Lawinenunglücks am Manaslu.

Sonnenschein löste Lawine aus

Die Lawine überraschte die Gruppe, als sie sich am 8163 Meter hohen Mount Manaslu auf den Aufstieg zum Gipfel vorbereitete. Kurz vor der Morgendämmerung habe sich ein Gletscher-Stück gelöst und dabei die Lawine ausgelöst, berichtete ein überlebender Italiener. Nach Angaben der Polizei begruben die Schneemassen zwei Camps in etwa 7000 Metern Höhe. Plötzlicher Sonnenschein nach Tagen mit kaltem Wetter habe die Lawine auf dem achthöchsten Berg der Welt, der auch "Todesberg" genannt wird, ausgelöst.

Bei dem deutschen Opfer handelt es sich um einen 42-Jährigen aus dem Raum Dingolfing, wie die Polizei in Straubing erklärte. Die Leiche sei geborgen und nach Kathmandu geflogen worden. Unter den Opfern sollen zudem auch vier Franzosen, ein Italiener und mindestens ein Spanier sein.

Jedes Jahr kommt es während der Klettersaison in Nepal zu Unfällen. Sie dauert von April bis Mai und nach einer Unterbrechung während der Monsunmonate wieder von September bis Oktober.

Stand: 23.09.2012 20:00 Uhr

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