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[Bildunterschrift: Es gibt eine Entscheidung zur NATO-Reform: ein Erfolg für Generalsekretär Rasmussen ]
Transparenter werden, Kosten sparen und fit sein für künftige Herausforderungen - diese Ziele verfolgt die NATO mit ihrer Reform. Sah es zunächst nicht so aus, dass es bei der aktuellen Sitzung in Brüssel eine Entscheidung dazu geben würde, so konnte Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am späten Abend doch ein Ergebnis vorlegen:
So beschlossen die Verteidigungsminister des Nordatlantischen Bündnisses eine Verringerung der Zahl der Hauptquartiere und der NATO-eigenen Agenturen für spezielle Aufgaben. "Gemeinsam werden diese Reformen dafür sorgen, dass wir uns die NATO besser leisten können - und dass die Verbündeten mehr Leistung für ihr Geld bekommen", betonte Rasmussen.
Mit der neuen Kommandostruktur wird die Zahl Beschäftigten, die in verschiedensten Stäben tätig sind, von bisher 13.000 auf knapp 9000 verringert. Von derzeit elf Hauptquartiere sollen acht erhalten bleiben.
Auch von den NATO-Agenturen werden zehn von 13 geschlossen. Künftig soll es nur noch eine Agentur für Nachschub in Luxemburg sowie je eine Agentur für Beschaffung sowie für Kommunikation und Information mit Sitz in Brüssel geben. "Das wird die NATO effizienter machen", erklärte Rasmussen.
Die Beschlüsse bedeuten, dass zwei Streitkräftekommandos in Lissabon und Madrid aufgelöst werden. Ebenfalls aufgelöst wird das Streitkräftekommando in Heidelberg. Dort arbeiteten bisher rund 450 Menschen. Erhalten bleibt jedoch das Luftstreitkräftekommando der NATO in Ramstein mit ebenfalls rund 450 Beschäftigten.
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