Bundeswehrsoldaten im Camp Marmal in Masar-i-Scharif | Bildquelle: dpa

Kämpfe mit Taliban NATO bleibt doch in Afghanistan

Stand: 20.05.2016 17:55 Uhr

Der Kampfeinsatz wurde bereits 2014 beendet. Allerdings bleibt die NATO auch weiterhin mit Soldaten in Afghanistan: Die Ausbildungs- und Beratermission "Resolute Support" wird fortgesetzt - und das wohl noch einige Jahre.

Der aktuelle NATO-Einsatz in Afghanistan wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die Außenminister der Bündnisstaaten einigten sich darauf, wie Generalsekretär Jens Stoltenberg mitteilte. Details sollten nun von den Militärexperten geklärt werden.

Kein Ende der Mission absehbar

Ein Enddatum für den Einsatz nannte Stoltenberg nicht. Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Staats- und Regierungschefs der NATO bei ihrem Gipfel Anfang Juli in Warschau feste Zusagen für die Finanzierung der afghanischen Sicherheitskräfte bis 2020 abgeben würden. Bisher liegen die Beiträge für einen dafür eingerichteten Fonds bei 1,4 Milliarden Dollar (knapp 1,3 Milliarden Euro). Nötig sind mindestens fünf Milliarden Dollar.

Im vergangenen Mai hatte die NATO noch erwogen, den aktuellen Militäreinsatz 2017 in eine zivile Mission umzuwandeln. Für die Beratungs- und Ausbildungsmission ("Resolute Support") stellen die Alliierten und ihre Partner aktuell rund 12.000 Soldaten zur Verfügung.

NATO beendet offiziell ihren Kampfeinsatz in Afghanistan
tagesthemen 23:10 Uhr, 28.12.2014, Gabor Halasz, ARD Neu Delhi, zzt. Kabul

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900 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan

Deutschland beteiligte sich zuletzt mit knapp 900 Bundeswehrsoldaten, das Bundestagsmandat erlaubt bis zu 980. Wie stark die Truppe 2017 sein wird, ist noch unklar. Die USA haben bereits angekündigt, nur noch 3400 statt bislang rund 7000 Soldaten zu stellen.

Etliche NATO-Partner wie Deutschland und die USA hatten eigentlich für 2016 einen weitreichenden Truppenabzug aus Afghanistan geplant. Die anhaltende Gewalt der radikalislamischen Taliban-Rebellen und vor allem die vorübergehende Eroberung der nordafghanischen Provinzhauptstadt Kundus im vergangenen Herbst führten aber zu einem Umdenken.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 20. Mai 2016 um 18:23 Uhr

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