Hurrikan Nate erreicht die USA. | Bildquelle: AFP

Sturm "Nate" Überschwemmungen an der Golfküste

Stand: 08.10.2017 12:18 Uhr

An zwei Stellen hat Sturm "Nate" die US-Küste erreicht - mit Böen von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Einzelne Straßen wurden überflutet, doch insgesamt weht "Nate" bei weitem nicht so heftig wie die drei vorherigen Hurrikans der Saison.

Hurrikan "Nate»" hat die US-Golfküste erreicht. Südöstlich der Jazz-Metropole New Orleans traf er als Hurrikan der schwächsten Kategorie 1 erstmals auf Land. Nach einem Zug über Wasser erreichte er weiter östlich nahe dem Küstenort Biloxi (Mississippi) erneut Festland, wie das Nationale Wetteramt beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Dabei erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunden. Fotos in sozialen Medien zeigten überschwemmte Straßen. Einzelne Strommasten wurden durch den Sturm umgeknickt.

Inzwischen wurde "Nate" zum Tropensturm herabgestuft und bewegt sich nun mit einer Geschwindigkeit von 31 Kilometern pro Stunde weiter in nördliche Richtung. Erwartet wurde, dass er über Mississippi und Alabama nach Tennessee zieht.

Tropensturm "Nate" schwächer als erwartet
tagesschau 13:15 Uhr, 08.10.2017, Claudia Drexel, ARD Hamburg

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New Orleans kommt davon

US-Präsident Donald Trump hatte die Einwohner der Küste am Golf von Mexiko zuvor aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen und die Hurrikan-Warnungen zu beherzigen. Das "tolle Team" der US-Behörde Federal Emergency Management Agency (FEMA) sei einsatzbereit, twitterte er. Auch die Jazz-Metropole New Orleans, die 2005 vom Hurrikan "Katrina" schwer zerstört worden war und hunderte Tote zu beklagen hatte, bereitete sich auf "Nate" vor. Für die Nacht zum Sonntag galt dort eine Ausgangssperre. Der Hurrikan verschonte die Stadt dann aber doch.

"Nate" ist der vierte größere Hurrikan, der in dieser Saison von der Karibik Richtung USA zog. Zuvor hatte er in Mittelamerika mindestens 26 Menschen getötet. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Der Sturm verursachte in Costa Rica, Nicaragua und Honduras starken Regen, Überschwemmungen und Erdrutsche. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt.

Schäden durch "Nate" in Costa Rica | Bildquelle: REUTERS
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Schäden durch "Nate" in Costa Rica

Hurrikan "Nate" schwächt sich ab und verschont New Orleans
Gabi Biesinger, ARD Washington
08.10.2017 16:56 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 08. Oktober 2017 um 12:00 Uhr.

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